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Gefährliche Spam-E-Mails nehmen weltweit zu – und Deutschland ist das Hauptziel

(Bild: Shutterstock)

Der Anteil gefährlicher Spam-E-Mails am gesamten E-Mail-Verkehr hat weltweit weiter zugenommen. Jede siebte gefährliche Spam-Mail ist einem Bericht zufolge an deutsche Nutzer geschickt worden.

Spam-Mails: Deutsche Nutzer im Visier

Die Zahl der E-Mails hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, allein in Deutschland hat sich die Anzahl der E-Mails seit 2010 verdoppelt, wie aus einer aktuellen Analyse von Web.de und GMX hervorgeht. Dem russischen Antivirensoftware-Anbieter Kaspersky zufolge ist zudem der Anteil der gefährlichen Spam-E-Mails weltweit weiter gestiegen. Besonders im Visier der Cyberkriminellen sind demnach deutsche Nutzer.

Die Hauptziele schädlicher Spam-E-Mails im Jahr 2016. (Grafik: Kaspersky Lab)

Der Kaspersky-Lab-Studie „Spam im Jahr 2016“ nach betrug der Spam-Anteil im vergangenen Jahr 58,31 Prozent und lag damit um 3,03 Prozentpunkte über dem Anteil von 2015. Die meisten schädlichen E-Mails (14,13 Prozent und damit rund jede siebte Mail) waren an Nutzer in Deutschland adressiert. Besonders beliebt als schädlicher Anhang in den Spam-E-Mails waren Trojaner, die Ransomware auf die Rechner der Nutzer luden. Ganz vorn dabei war das berüchtigte Schadprogramm Locky.

Die Zunahme von E-Mails mit schädlichen Erpresser-Programmen sieht Kaspersky als eine der bedeutsamsten Veränderungen bei den von den Sicherheitsforschern beobachteten Spam-Strömen. Grund dafür ist laut Kaspersky die vergleichsweise einfache Verfügbarkeit solcher Schadprogramme auf dem Schwarzmarkt. Der Trend werde sich daher auch im Jahr 2017 fortsetzen, so die Prognosen.

Spam: Online-Betrüger nutzen alle Kanäle

Beim Phishing oder sonstigen Datenklau-Methoden setzen die Online-Betrüger laut Kaspersky zudem nicht mehr nur auf das Medium E-Mail, sondern nutzen „alle verfügbaren Mittel, um mit ihren potenziellen Opfern in Kontakt zu treten: SMS, Werbung und soziale Netzwerke“. Diese dienen auch als Mittel um weitergehende Informationen über Nutzer zu sammeln, um diese dann mit noch effektiveren Attacken angreifen zu können.

Auch gut zu wissen: Bei ihren Spam-Attacken setzten die Cyberkriminellen 2016 vor allem auf sportliche Großereignisse wie Weltmeisterschaften und damit angeblich in Zusammenhang stehende Lotterien. Weiterhin standen sogenannte nigerianische Betrugsmails oder Nachrichten mit angeblichen Angeboten aus chinesischen Fabriken hoch im Kurs. E-Mails mit Schadsoftware im Gepäck wurde oft als gefakte Empfangsbescheinigung für Pakete getarnt.

via www.zdnet.de

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Eine Reaktion
Sunlite

Ich denke, dass vor allem die Europäische Regierung einen kleinen Schritt gegen diese Spam-Mails unternehmen könnte. Wenn die EU beispielsweise die Impressum-Pflicht von Webseiten ändert, so dass die Angabe einer E-Mail-Adresse von Seiten des Webseiten-Betreibers nicht mehr notwendig ist, würden die Spam-Mailer schon erheblich weniger E-Mails crawlen können, um diese für ihre Zwecke zu missbrauchen. Anstatt der Angabe von E-Mail-Adressen reicht ein E-Mail-Formular eigentlich voll und ganz aus. Auch die Angaben persönlicher Daten auf Webseiten halte ich für falsch. Damit adressieren Spam-Mailer ihre Opfer zusätzlich mit Namen und Adressen, beispielsweise in Form von "angeblich unbezahlten Rechnungen". Ich glaube, dass man vor allem durch eine Änderung von Impressum-Inhalten zumindest einen Teilerfolg gegen Spam-Mailer erzielen könnte. Ich persönlich glaube ohnehin, dass das TMG runderneuert werden sollte, da viele Teile in der heutigen Zeit obsolet geworden sind!

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