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Karriere

Wie fair werde ich bezahlt? Skjlls-Gehaltsvergleich ermittelt aus 3.000 verschiedenen Kriterien

Skjlls-Gehaltsvergleich für die Medienbranche. (Bild: Skjlls.com)

Nicht nur bei einem Unternehmenswechsel ist ein Gehaltsvergleich wichtig. Auch bei einer Beförderung sollten Talente ihren Marktwert prüfen. Skjlls.com will die Recherche jetzt optimieren – mit einer weiterentwickelten Big-Data-Engine.

Berufsbezeichnungen werden häufig benutzt, um Menschen miteinander zu vergleichen und ihre Gehälter festzulegen. Doch wichtiger als die Berufsbezeichnung sind die Fähigkeiten der einzelnen Personen. Ein Front-End-Programmierer, der zudem Erfahrungen in der iPhone- oder Android-App-Entwicklung mitbringt, kann selbstverständlich ein ganz anderes Gehalt ansetzen, als jemand der diese Fähigkeiten gar nicht besitzt. Dennoch verwenden fast alle althergebrachten Online-Gehaltsvergleiche den Jobtitel als maßgebliches Kriterium. Ändern will das jetzt ein neues Portal namens Skjlls.com.

Anonymer Gehaltsvergleich mit Skjlls.com: Mehr Augenmerk auf Fähigkeiten als auf Jobtitel

Der Skjlls-Gehaltsvergleich ermittelt aus 3.000 möglichen Kriterien – von der Berufserfahrung bis hin zur Unternehmensgröße. (Screenshot: Skjlls.com)
Der Skjlls-Gehaltsvergleich ermittelt aus 3.000 möglichen Kriterien – von der Berufserfahrung bis hin zur Unternehmensgröße. (Screenshot: Skjlls.com)

Die Daten auf Skjlls.com kommen allein von den Nutzern. Technisch basiert die Ergebnisrechnung auf dem Skjlls-Graph – einer eigens entwickelten Big-Data-Engine. Wie die Gründer wissen lassen, findet der Graph diverse Ähnlichkeiten unter den Nutzer aus bis zu 3.000 möglichen Faktoren heraus. Für Anwender heißt das jedoch nicht, dass entsprechend viele Angaben abgegeben werden müssen. Zum Start haben die Macher in etwa 200 Fähigkeiten vorgegeben, allerdings können Nutzer auch eigene Kriterien hinzufügen. Im Rahmen der Fähigkeiten, werden anschließend tiefere Informationen zum Wissenstand abgefragt, die sich über verschiedene Level erstrecken – etwa vom „Junior“- über „Senior“- bis hin zum „Gott“-Level.

Skjlls.com ermittelt für den Gehaltsvergleich das Level deiner Berufserfahrung bis ins Detail. (Screenshot: Skjlls.com)
Skjlls.com ermittelt für den Gehaltsvergleich das Level deiner Berufserfahrung bis ins Detail. (Screenshot: Skjlls.com)

Neben der Berufserfahrung sind jedoch noch viele weitere Informationen integriert, wie etwa Daten zur Personalverantwortung, dem Geschlecht, dem Unternehmenstyp, der Firmengröße oder dem Standort des Unternehmens. Ziel ist somit auch, über den Dienst eine aktive Karriereplanung anzustellen. Fragen wie „Lohnt sich ein Umzug in eine größere Stadt?“ oder „Was kann ich verlangen, wenn ich vom Team- zum Abteilungsleiter aufsteige?“ könnten den Verantwortlichen nach beantwortet werden.

Der Skjlls-Gehaltsvergleich bislang nur für die Medienbranche

Die abgegebenen Informationen werden nach außen hin völlig anonym behandelt. Kein Nutzer kann auf die Gehaltsklasse anderer Nutzer zugreifen. Ebenfalls lässt sich nicht einsehen, ob eine Person sich bei dem Dienst überhaupt angemeldet hat. „In Deutschland sind Gehälter immer noch ein Tabu-Thema. Anonymität und die Wahrung des Datenschutzes waren deshalb von Anfang an sehr wichtige Themen für uns – und bleiben es auch weiterhin“, lässt Mitgründer Gunnar Stenzel wissen.

Der Skjlls-Gehaltsvergleich hat eine mehrmonatige Beta-Phase abgeschlossen und startet heute in einer offenen Version. Bis dato ist der Dienst lediglich für Mitarbeiter aus der Medienbranche gedacht. Wie die Gründer wissen lassen, soll das Angebot sich in den kommenden Monaten aber auch auf andere Branchen ausweiten.

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4 Reaktionen
Arme Sau

92% verdienen mehr als du.

Mhh...

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Daniel

Ich sollte mich nach ner neuen Arbeitsstelle umsehen ...
Mein Tag is im Arsch.

Antworten
Ich

Jetzt zum dritten Mal Werte eingegeben und "Hoppla, der Server hat sich gerade verschluckt!" :-( Die Eingabe ist zwar stylish aber auf Dauer ermüdend.....

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Markus

Grundlegend interessantes Konzept, allerdings ist mir die Umfrage zu kleinteilig und nicht ganz ausgereift. Wenn ich z.B. auf "weiter" klicke, wird "gar nicht" an das Satzende gesetzt, obwohl ich keine Auswahl getroffen habe. Inwiefern das in die Bewertung einbezogen wird, steht auf einem anderen Blatt Papier. Dennoch verwirrend.

Finde die Auswahl schwierig einzuschätzen und die Fragen springen etwas. Einerseits wird man gefragt, wie man Aktion x ausführt, dann kommt als Antwort "gar nicht" – Das heißt, es wird einmal nach Fähigkeit gefragt und dann nach Aktivität bewertet.

Werde bei Langeweile noch mal reinklicken, aber so richtig gepackt hat mich die Seite noch nicht.

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