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Geheimdienste können angeblich jedes iPhone knacken

iPhone und iPad mit iOS 11 gefährdet. (Bild: Apple)

Einer israelischen Firma, die eng mit Geheimdiensten zusammenarbeitet, ist es offenbar gelungen, jedes iPhone und weitere iOS- sowie Googles Android-Geräte zu knacken.

Als es dem FBI im März 2016 gelungen war, das laut dem US-Magazin Forbes geschafft haben, die Sperren aller aktuellen iOS-Geräte wie iPhone, iPad, iPad Mini und iPad Pro der Versionen iOS 5 bis iOS 11 zu umgehen – sogar iPhone 8 und iPhone X. Auch Googles Android-Geräte sollen geknackt worden sein.

iPhone X mit iOS 11 angeblich schon im November geknackt

Dem Forbes-Bericht, der sich auf anonyme Insider beruft, zufolge soll Cellebrite seine entsprechend aufpolierten „Advanced Unlocking and Extraction Services“ verschiedenen Geheimdiensten angeboten haben. Im November soll das Heimatschutzministerium damit schon erfolgreich auf Daten auf einem eigentlich gesperrten iPhone X zugegriffen haben – eine Katastrophe für Apple, das mit dem im September vorgestellten iOS 11 eigentlich neue Sicherheitsfeatures auf die iPhones gebracht hat, die selbst Forensikexperten den Zugriff erschweren sollten.

iPhone X ist offenbar nicht mehr sicher. (Foto: Apple)

Wie Cellebrite die iPhone- und Android-Smartphone-Sperren umgeht, ist freilich nicht bekannt. Allerdings muss das Unternehmen in den vergangenen Monaten auf eine größere Lücke in den Sicherheitssystemen gestoßen sein. Noch Anfang Oktober hatte Cellebrite gewarnt, dass es jetzt schwerer sei als jemals zuvor, iPhones zu knacken. Für Nutzer von iOS- und Android-Geräten ist die neue Entwicklung eine schlechte Nachricht, denn sie bedeutet, dass auch Kriminelle theoretisch in der Lage sein könnten, die Smartphones und Tablets zu knacken.

iPhone X: 10 Tipps und Tricks zum neuen Apple-Phone
Apple iPhone X. (Foto: t3n.de)

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Laut Forbes könnte US-Behörden das Knacken eines iPhones bei Cellebrite lediglich rund 1.500 US-Dollar kosten – dabei ist es egal, ob das Gerät mit PIN, Passwort oder ähnlichen Sperrmechanismen geschützt ist. Sollte Apple allerdings herausfinden, wie Cellebrite das Umgehen der Sperren gelungen ist, könnte der Konzern die mögliche Lücke schließen. Weder Apple noch Cellebrite haben bisher auf den Forbes-Bericht reagiert.

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