Karriere

Der Schlüssel zu guter Teamarbeit – Google will ihn gefunden haben

Google wollte das Geheimnis guter Teamarbeit lüften und hat in einer langjährigen Analyse einen besonders wichtigen Faktor identifiziert. Welcher das ist und warum er so wichtig ist, verraten wir euch hier.

Jahre hat es gedauert, doch was lange währt wird endlich gut – heißt es so schön: Google hat das Geheimnis starker und produktiver Teams untersucht und dabei eine Schüsselkomponente identifiziert, ohne die im Grunde nichts geht. Dafür wurde das „Project Aristotle“ ins Leben gerufen und hunderte Mitarbeiter aus mehr als hundert aktiven Teams im Unternehmen befragt. Das Wichtigste überhaupt ist laut den Analysten der respektvolle und vor allem offene Umgang untereinander.

Gute Teamarbeit sichern: Google-Analyse bestätigt das „Psychological Safety“-Konzept

Google-Büro in Tel Aviv. Gute Teamarbeit ist essentiell für Innovationsfähigkeit. (Bild: Camenzind via Office Snapshots)

Google-Büro in Tel Aviv. Gute Teamarbeit ist essentiell für Innovationsfähigkeit. (Bild: Camenzind via Office Snapshots)

Wer sich jetzt fragt, was das mit Produktivität zu tun hat, dem liefert Google auch direkt die Antwort. Die Sache ist nämlich die, dass Team-Mitglieder beispielsweise nur dann neue Ideen und Erfahrungen einbringen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Vorschlag auf Akzeptanz trifft und das Team den Input schätzt. In Gruppen, wo das nicht der Fall ist, wird kaum noch Innovation im Arbeitsprozess stattfinden – und deshalb nicht zuletzt auch auf Dauer unproduktiv gearbeitet werden.

Viens-la präsentiert nicht nur alltägliche Gegenstände aus dem Büro, neben den Mitarbeitern. Auch gibt es ein paar Mitarbeiter, die im Superhelden-Kostüm auftreten.

1 von 27

Damit kommt die Erhebung zu einem Schluss, der sich letztendlich auch auf das „Psychological Safety“-Konzept stützt. Dabei handelt es sich um ein Modell der Teamarbeit, das besagt, dass Menschen sich in der Gruppe angenommen fühlen müssen, um keine Risiken zu fürchten, wenn sie Dinge einbringen beziehungsweise verändern wollen.

Amy Edmondson von der Harvard Business School begründete das Konzept im Jahr 1999. Zum Thema gibt es auch eine TEDx-Keynote der Professorin, die wir an der Stelle wirklich gerne empfehlen.

Übrigens, wer noch weitere Faktoren einer guten Teamarbeit erfahren möchte, findet in unserem Artikel „An einem Strang: Worauf es bei guter Teamarbeit wirklich ankommt [Infografik]“ noch mehr Input.

via www.nytimes.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Anfangen
Anfangen

Punkt 4: https://t3n.de/news/kickoff-kanye-west-twitter-680189/
Reden ist nicht handeln.

Und die vielen (fast alle ausser Google-Mail und Youtube) gescheiterten Google-Projekte sprechen auch dafür warum man dort unbedingt arbeiten wollen sollte…
Und nicht zu vergessen Marissa Meyers (als ehemalige Google-Managerin) Beliebtheit bei den Mitarbeitern und Kleinaktionären:
https://t3n.de/news/sexismus-vorwurf-yahoo-676786/

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.