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Gender-Gap in der EU: Nur 21,5 Prozent der IT-Mitarbeiter sind Frauen

Im Digitalsektor sind Frauen weiter unterrepräsentiert. Der sogenannte Gender-Gap in IT-Berufen wird laut einer Studie der EU-Kommission in Europa sogar wieder größer.

Im Tech-Bereich arbeiten deutlich weniger Frauen als Männer. aktuelle Studie der EU-Kommission zum Gender-Gap im digitalen Sektor („Women in the Digital Age“) hat jetzt ergeben, dass sich die Kluft beim Anteil von Männern und Frauen in IT-Berufen in Europa dagegen wieder weiter öffnet.

Gender Gap: Viermal so viele Männer wie Frauen studieren im Tech-Bereich

Demnach studieren viermal so viele Männer wie Frauen im Tech-Bereich. In Deutschland etwa kamen im Jahr 2015 etwa 7,5 Prozent der männlichen Absolventen aus Fächern im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), bei den Frauen waren es nur 1,6. EU-Spitzenreuter ist hier Rumänien, wo immerhin drei Prozent der Studentinnen ein IKT-Studium absolviert haben. Insgesamt hat sich die Kluft zwischen Männern und Frauen hier vergrößert, wie heise.de berichtet.

Interessant ist auch, dass sich ein Universitätsabschluss laut der Studie auf die Jobchancen für Frauen im IKT-Bereich häufiger diskriminiert würden als männliche Kollegen. Dabei sind Frauen motivierter als Männer.

Gender-Gap auch in den Führungsetagen: Anteil weiblicher CEOs in börsennotierten Unternehmen 2016. (Grafik: EU-Kommission)

Wenn es um Startup-Gründungen in Europa geht, sind Frauen zwar nur zu 14,8 Prozent vertreten. Die von Frauen gegründeten und betriebenen jungen Firmen im Digitalbereich sind der EU-Studie zufolge allerdings deutlich erfolgreicher. Investitionen würden um satte 63 Prozent besser laufen als bei Unternehmen, die nur von Männern gegründet wurden. Die höchste „Frauenquote“ hat übrigens die Telekommunikationsbranche mit 27,1 Prozent Anteil an weiblichen Führungskräften.

Ebenfalls interessant: Gender-Pay-Gap – Ein Transgender-Experiment entlarvt diskriminierende Lohnungerechtigkeit

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