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Gender-Gap: Die größten Tech-Firmen haben einen Frauenanteil von weniger als 20 Prozent

(Foto: Shutterstock)

Eine aktuelle Studie hat den Frauenanteil in den 25 größten US-amerikanischen Tech-Unternehmen untersucht. Der bleibt trotz einer leichten Steigerung recht niedrig.

Niedriger Frauenanteil bei den 25 größten Tech-Unternehmen

Spätestens seit Google 2014 den Frauenanteil im Unternehmen offengelegt hat und es andere Tech-Firmen dem Suchgiganten gleichgetan haben, wissen wir mit Sicherheit, dass Frauen in der Branche unterrepräsentiert sind. Wirklich genaue Zahlen für die gesamte Tech-Branche gibt es jedoch noch immer nicht. Die Mitarbeiter-Suche Hiringsolved will das Problem jetzt mit einer eigenen Studie lösen und hat versucht, die Frauenquote bei den 25 größten US-Technologieunternehmen zu ermitteln.

Laut der Studie beläuft sich die Frauenquote bei diesen Unternehmen im Jahr 2016 auf 19,6 Prozent. Das entspricht zwar einer Steigerung von 1,2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung von Hiringsolved, der Gesamtwert bleibt jedoch niedrig. Vorreiter in dem Bereich ist laut der Studie übrigens Google, die es immerhin auf einen Frauenanteil von 33 Prozent bringen. Dahinter folgt Netflix mit 27 Prozent.

Gender-Gap in der Tech-Branche: Diese untersuchten Unternehmen schneiden jeweils am besten beziehungsweise am schlechtesten ab. (Grafik: Hiringsolved)
Gender-Gap in der Tech-Branche: Diese untersuchten Unternehmen schneiden jeweils am besten beziehungsweise am schlechtesten ab. (Grafik: Hiringsolved)

Studie zum Gender-Gap in der Tech-Branche: Nvidia unter den Top-Unternehmen ganz hinten

Laut der Studie schneidet der Chip-Entwickler Nvidia mit einer Frauenquote von nur 8,3 Prozent am schlechtesten ab. Interessanterweise folgen Nvidia hier Western Digital (12,8 Prozent), Applied Materials (13,2 Prozent) und Intel (13,4 Prozent). Anscheinend ist der Gender-Gap zumindest bei einer ganzen Reihe von Unternehmen aus dem Hardware-Bereich demnach höher als im Software- beziehungsweise Dienstleistungs-Sektor.

An der Stelle müssen wir allerdings auch einen Hinweis zur Methodik der Studie anbringen: Hiringsolved hat auf eine proprietäre KI-Lösung gesetzt, die anhand öffentlicher Mitarbeiter-Profile die Geschlechterverteilung innerhalb der untersuchten Unternehmen ermittelt hat. Das ist ein interessanter Ansatz – eine Garantie dafür, dass die Daten stimmen, gibt es indes nicht. Solange jedoch nicht alle Tech-Unternehmen diese Daten öffentlich machen, sind wir auf solche Untersuchungsmethoden, trotz der möglichen Ungenauigkeiten angewiesen.



Ebenfalls interessant: Mehr Frauen in die Digitalbranche – So könnte es klappen.

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4 Reaktionen
Rudolf

Hier vergisst anscheinend jemand den Hauptgrund weshalb das so ist und wohl schon immer so war .. Maenner sind um ein vielfaches entscheidungs (und risiko-) freudiger als Frauen, Frauen kommen daher immer erst spaeter dazu und verlangen dass sie dies jetzt auch duerfen!!

Nehmen wir Sport - wieviele Sportarten koennte jemand aufzaehlen die von Frauen erfundenoder zuerst gespielt wurden - ich kenne vielleicht wei oder drei, alles andere von Maennern.

Nehmen wir fast jeden anderen Job, das meiste von Maennern erfunden .. nehmen wir doch auch gleich Erfindungen, wo waren die Frauen denn da, ja wo sind sie in dem Bereich heute.

Das soll die Frauen nicht mindern, diese haben andere Prioritaeten die genauso wichtig sind und es gibt Dinge welche ein Frau einfach besser kann, aber IT ist nun mal was neues, und wo's was neues gibt findet man am Anfang halt auch heute noch zumeist erstmal nur Maenner!!

Uli S.

Was soll uns diese sogenannte Studie mitteilen????? "Die bösen, bösen Männer, lassen die armen, armen benachteiligten Frauen nicht in die IT-Branche, obwohl doch Frauen die besseren Menschen sind." Sorry, aber ich kann diesem Schwachsinn nicht mehr lesen und hören. Wenn die Frauen keine Lust auf IT-Jobs haben, dann akzeptiert das gefälligst.

Ständig diese unwissenschaftlichen Studien von irgendwelchen Möchtegernexperten die der Masse der "normalen" Bürger vorschreiben möchten, wie sie zu leben haben und ihre Meinung als die einzig Wahre Erkenntnis anpreisen. Die Leute können selber entscheiden wie Sie leben möchten und in welchen Job sie arbeiten wollen.

Homer Feldkamp

Die Quote muss her!
Wenn die Firmen nicht freiwillig mehr Frauen einstellen, sollten sie per Gesetz dazu verpflichtet werden. DT ist sicher der richtige Präsident, dieses durchzusetzen. Qualifizierte Frauen gibt es doch wie "Sand am Meer"!

David

Ich habe Informatik studiert, von 200 Studenten im ersten Semester waren 5 weiblich. Weibliche Bewerber auf Programmiererstellen? Fehlanzeige. Wie sollen da Frauenquoten erfüllt werden? Selbst in den coolsten, hippsten, jüngsten Unternehmen in der IT-Branche arbeiten so gut wie nie Frauen und wenn, dann nicht im IT-Bereich selbst. Wäre toll, wenn es anders wäre, aber wenn auf 100 männliche Bewerber ein weiblicher kommt, kann man schwer eine Frauenquote erzwingen bzw erfüllen.
Um das zu ändern, müsste man am besten schon in der Schule was ändern, damit sich überhaupt mehr Mädchen und Frauen für Technik und IT interessieren.

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