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Dieser futuristische SUV soll Mercedes ins Elektrozeitalter führen

(Foto: Daimler)

Auf dem Pariser Autosalon hat Mercedes-Benz mit dem Generation EQ einen rein elektrisch betriebenen SUV vorgestellt, der die Zukunft der Stuttgarter im Bereich Elektromobilität einläuten soll.

Bei der Konzeptstudie Generation EQ geht Daimler in die Vollen: Das Fahrzeug soll es mit 70-Kilowattstunden-Akkus auf eine rein elektrische Reichweite von bis zu 500 Kilometern bringen und zudem kabelloses induktives Laden beherrschen. Je nach Ausstattungsvariante erreichen SUVs wie der Generation EQ über zwei Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse eine Gesamtleistung von 300 Kilowatt. Das Drehmoment liegt bei bis zu 700 Newtonmetern, von 0 auf 100 geht es in unter fünf Sekunden.

So sieht der elektrische SUV der Generation EQ von innen aus. (Foto: Daimler)
So sieht der elektrische SUV der Generation EQ von innen aus. (Foto: Daimler)

Mittelfristig wird Mercedes-Benz die eigene Modellpalette sukzessive um elektrische Fahrzeuge ergänzen und damit einhergehend die Automobilsparte auf vier neue Säulen stellen. Unter dem Schlagwort „CASE“ fasst das Unternehmen zusammen, was die Fahrzeuge zukünftig auszeichnen wird: Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Automotive), flexible Nutzungsmodelle (Shared) und elektrische Antriebe (Electric).

Mit dem Urban eTruck und dem Vision Van hatte Daimler erst kürzlich die elektrische Ausrichtung bei Nutzfahrzeugen bestätigt und gezeigt, das offenbar alle Unternehmensbereiche auf das Thema eingeschworen wurden.

Car-to-X Kommunikation

Bei der Vernetzung und den daraus resultierenden Möglichkeiten kooperiert Daimler bemerkenswerterweise mit Audi und BMW. Die Unternehmen setzen seit geraumer Zeit auf die neue Technologie von HERE und werden die Daten ihrer Fahrzeuge miteinander austauschen. Die Automotive Cloud wird ein zentraler Bestandteil für die bereits heute teil- und später dann vollautonom fahrenden Autos sein.  Die Besonderheit bei den elektrischen Antrieben besteht in der Batteriearchitektur.

(Foto: Daimler)

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Daimler steht wie andere Fahrzeughersteller vor der Herausforderung, die Produktion der Fahrzeuge zu gegebener Zeit skalieren zu müssen. Deshalb muss eine Systemarchitektur geschaffen werden, die variabel und modellübergreifend eingesetzt werden kann. Der modulare Systembaukasten ist derart variabel, dass Mercedes-Benz ihn zum Beispiel auf unterschiedliche Radstände und Spurweiten anpassen kann, womit die Integration in eine wachsende Modellpalette gewährleistet ist. Zudem erleichtert ein derart modulares Baukastensystem das spätere Recycling der Batterien und Akkumodule.

Ladestationen als Service-Angebot

Ein weitere Bestandteil der Neuausrichtung soll ein Service-Angebot rund um das Thema elektrische Mobilität sein. So wird Daimler – vermutlich mit gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Accumotive – die Palette an Schnell-Ladestationen für Hauseigentümer erweitern beziehungsweise mehr in den Fokus stellen. Die öffentliche Infrastruktur mit Ladestationen sollen Besitzer eines Mercedes unter anderem auch mit einer speziellen Ladekarte benutzen können.

Das Innere der Serienfahrzeuge wird sicherlich nicht so futuristisch gestaltet sein wie das heute präsentierte Konzept, doch auch hier ist die Richtung klar: Vieles wird digital, Monitore und Tablets werden Einzug halten und das Auto wird dem Fahrer wesentlich mehr Informationen zur Verfügung stellen.

Neben dem Generation EQ wurden heute auch die aktuellen e-Smarts vorgestellt, darunter zum Beispiel der neue Forfour. Der elektrifizierte City-Flitzer mag einen Ausblick geben, wie breit sich die deutschen Automobilhersteller in Zukunft im Bereich Elektromobilität aufstellen können: vom Kleinwagen bis zur Oberklasse ist alles dabei.

Mehr zum Thema Elektromobilität: Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald

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2 Reaktionen
Uwe Keim

Jetzt kommen für die nächsten 5 Jahre haufenweise Vaporware-Ankündigungen von BMW, Audi, Mercedes, VW & Co.

Und in 5 Jahren wird es dann planmäßig staatliche Subventionen für die armen Autohersteller geben, die so hoch-innovativ und ihrer Zeit voraus sind und vom bösen Amerikaner (Tesla) und den fiesen Chinesen (Faraday Future) komplett überrollt werden.

Da ist man halt machtlos, das muss der Staat helfen.

ES KANN NICHT SEIN, DASS ES KEIN LEISTUNGSSCHUTZRECHT FÜR DEUTSCHE AUTOMOBILHERSTELLER GIBT!!!

Antworten
Guido

Es ist in der Tat so: Studie um Studie um Studie. Eine futuristischer als die andere. Eine serienferner als die andere. Kaufen können und sollen die Leute einstweilen weiter nur die umweltverpestenden Dieselautos der ach so tollen deutschen Autoindustrie. Das Problem ist, dass andere Anbieter über die Phase der Studien und Ankündigungen hinaus sind und E-Autos mit 400-500km Reichweite anbieten. Jetzt. Und nicht ab 2020. Und eben nicht nur Exoten wie Tesla, sondern automobile Schwergewichte wie GM (Opel).

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