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Investorenlegende George Soros steigt jetzt doch in den Krypto-Handel ein

George Soros überlegt angeblich den Einstieg in den Krypto-Handel. (Foto: Antonio Scorza / Shutterstock.com)

George Soros wird über seinen Familienfonds jetzt doch in den Handel mit Kryptowährungen einsteigen. Im Januar hatte der Investor sich noch deutlich gegen Bitcoin und Co. ausgesprochen.

Auf dem World Economic Forum (WEF) im Januar in Davos hatte der nicht unumstrittene Multimilliardär George Soros digitale Währungen wie den Bitcoin noch als Blase bezeichnet. Aufgrund ihrer Volatilität könnten Kryptowährungen nicht als Währungen dienen, erklärte die Investorenlegende zu diesem Zeitpunkt. Jetzt scheint Soros seine Meinung geändert zu haben.

Der 26 Milliarden US-Dollar schwere Familienfonds Soros Fund Management plant offenbar, groß in den Handel mit Kryptowährungen einzusteigen. Der für Makroinvestitionen verantwortliche Manager Adam habe intern grünes Licht dafür bekommen, wie Bloomberg unter Berufung auf Firmeninsider berichtet. Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich allerdings zu dem Thema nicht äußern.

Die Entwicklung des Bitcoin-Kurses seit Jahresbeginn: Guter Zeitpunkt zum Einstieg für Soros? (Screenshot: Coinmarketcap/t3n.de)

Noch ist nicht klar, in welche Währungen und wieviel Geld Soros investieren wird. Indirekt hat der 87-jährige Hedgefondsmanager aber ohnehin schon mit Kryptowährungen zu tun. Vor wenigen Monaten stieg sein Fonds als drittgrößter Anteilseigner bei dem E-Commerce-Unternehmen Overstock.com ein, das seit dem Sommer als erster großer Onlinehändler Kryptowährungen als Zahlmittel akzeptiert. Eine eigene Kryptobörse sowie eine eigene digitale Währung sind ebenfalls geplant.

Soros könnte niedrigen Bitcoin-Kurs zum Einstieg nutzen

Inwieweit Soros mit seinem möglichen Einstieg in den direkten Handel mit Kryptowährungen den richtigen Zeitpunkt erwischt, bleibt abzuwarten. Seit dem WEF hat der Bitcoin 41 Prozent an Wert verloren. Am Freitagabend notierte der Bitcoin auf der Plattform Coinmarketcap bei rund 6.600 Dollar und war damit weit entfernt von seinem Höchststand von rund 20.000 Dollar im Dezember. Möglicherweise könnte das einen guten Einstiegspunkt darstellen.

Soros‘ Kollegen sind offenbar unentschieden, was Investitionen in Bitcoin oder Ethereum angeht. Während etwa der frühere Hedgefondsmanager Mike Novogratz seine Pläne zur Gründung eines Krypto-Fonds im Dezember aufgegeben hat, will Makromanager John Burbangk von Passport Capital laut Bloomberg 150 Millionen Dollar für gleich zwei Krypto-Fonds einsammeln. Milliardär Alan Howard will ebenfalls große Summen in digitale Währungen und die Blockchain stecken.

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