Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Sponsored Post Was ist das?

Gründen, aber was? So findest du deine Geschäftsidee

Eine gute Geschäftsidee kann nur besser werden, wenn du ihr etwas Mühe widmest. (Foto: Shutterstock)

Anzeige
Eine Geschäftsidee ist oft schneller geboren, als das zweite Bier ausgetrunken ist. Damit sie keine Schnapsidee bleibt, muss man im Nachhinein jedoch noch einige Arbeit hineinstecken. Noch besser: Man entwickelt eine Idee systematisch. Wie du dabei vorgehst, liest du hier.

Nicht jedem fallen Ideen einfach in den Schoß. Das heißt aber noch lange nicht, dass man keine guten Ideen entwickeln kann. Genau das machen nämlich die meisten Unternehmer. Statt einem spontanen Einfall zu folgen und dann herauszufinden, was man braucht, um die Idee umzusetzen und ob sie überhaupt zu einem passt, gehen sie den umgekehrten Weg: Sie schauen erst, was da ist und überlegen dann, was daraus entstehen kann.

Die Idee finden

Eine Idee muss kein Geistesblitz sein, sondern sie lässt sich auch systematisch erarbeiten. Dafür solltest du dir über drei Dinge Gedanken machen: Deine Motivation, deine Ressourcen, den Markt.

Deine Motivation

Deine Idee sollte zu dir passen, damit du mit Elan über Jahre am Ball bleiben kannst und es sich nicht wie ein ewiger Kampf anfühlt. Daher ergibt es Sinn, deiner Motivation zu folgen. Sie ist ein wichtiges Schlüsselelement für dein späteres Business. Meistens gibt es allerdings viele verschiedene Ideen, die aus einer Motivation entspringen können. Nehmen wir mal an, deine Motivation ist es, Menschen zu helfen, sich besser zu ernähren, dann könnte eine clevere App, aber auch ein Online-Shop mit erlesenem Angebot oder auch eine Online-Plattform in Frage kommen. Mach dir keine Gedanken, wenn dir deine Motivation auch nicht sofort glasklar erscheint. Mach dir in Ruhe Gedanken, was zu dir passt und was dir wichtig ist.

Mit folgenden Fragen kannst du deine Motivation eingrenzen:

  • Welche mögliche Kundengruppe liegt mir am Herzen und warum?
  • Welches Problem/Bedürfnis einer Kundengruppe ist mir so wichtig, dass ich mich dafür voll einsetzen will?
  • Wofür brenne ich? Auf was will ich am Ende mit meiner Gründung wirklich hinaus?
  • Welche Eigenschaften und Fähigkeiten habe ich, die zu meiner Motivation passen?

Sobald dir deine Motivation klar ist und du vielleicht schon eine grobe Idee hast kannst du noch etwas tiefer in das Thema hineingehen, indem du dir folgende Fragen beantwortest:

  • An welchem Produkt/welcher Dienstleistung hätte ich täglich aufs Neue Spaß?
  • Erreiche ich mit meinem Angebot das Ziel, das mich antreibt?
  • Bin das wirklich ich?
  • Wie könnte ein Angebot aussehen, das noch besser zu mir passt?
  • Spiegelt sich meine zentrale Motivation im Nutzen, den ich meinen Kunden schaffen will, wider?

Die Ressourcen

Neben der Motivation solltest du dir außerdem über deine Ressourcen klar werden. Auch sie können dich zu einer Geschäftsidee führen, die zu dir passt und den Bereich der Möglichkeiten etwas eingrenzen. Dafür kommen zum Beispiel Methoden wie Effectuation in Frage, bei der genau ermittelt wird, welche Ressourcen zur Verfügung stehen. Folgende Fragen können dir ein erstes Bild verschaffen:

  • Wer bist du? Welche Aus- und Fortbildungen hast du? Welche beruflichen Erfahrungen kannst du vorweisen? Welche Sprachen sprichst du?
  • Wen kennst du? Was für berufliche oder private Kontakte hast du? Welche Ressourcen kann dein Umfeld bereitstellen? Wer hätte Interesse, sich an deinem Vorhaben zu beteiligen?
  • Was weißt du? Womit kennst du dich aus? Wofür bekommst du besonders viel Anerkennung im  Kollegenkreis? Wofür schätzen dich deine Freunde?

Der Markt

Man muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden. Eine gute Idee kann auch ein Produkt oder eine Dienstleistung sein, die etwas Bestehendes besser macht. Oder man findet ein gutes Geschäftmodell, das sich auf einen anderen Bereich übertragen lässt. Ein weiterer Weg hin zu einer guten Idee ist daher die Marktbeobachtung. Schau dir an, welche Prinzipien andere nutzen, und wie ließen sich diese für den Bereich nutzen, der dir am Herzen liegt? Ein gutes Beispiel für eine solche Transferleistung ist das Unternehmen DM von Unternehmer Götz Werner. Dieser hatte sich in den 70er-Jahren das Prinzip der Lebensmitteldiscounter angeeignet – jedoch für ein Drogerieunternehmen. Sein Erfolg spricht für sich.

Tipp: Auf dem Portal gruenderplattform.de kannst du mit interaktiven Features und vielen Tipps in Text- und Videoform deine Idee intensiv erarbeiten.

Deine Idee konkretisieren

Hat man eine erste Idee, beginnt die Arbeit allerdings erst richtig. Aber keine Sorge, das kann durchaus großen Spaß bringen. Es gilt jetzt, an der Idee zu feilen und sie zu konkretisieren.

Kernfähigkeiten bestimmen

Ein wichtiger Baustein im Prozess, deine Idee besser zu machen, sind deine Kernfähigkeiten. Sie zu ermitteln, hilft dir, deine Idee einzigartiger zu machen. Kernfähigkeiten, oder auch Schlüsselkompetenzen, sind die Fähigkeiten, die für deine Kunden und ihren Nutzen wirklich entscheidend sind. Sie machen dein Unternehmen unverwechselbar. Wie du diese Kernfähigkeiten ermittelst, kannst du im Ratgeber der Gründerplattform nachlesen.

Den Blickwinkel ändern

Ein wichtiger Ratschlag von Gründungsexperte Jan Evers sagt: „Hüte dich davor zu schnell ins eigene Produkt verliebt zu sein.“ Schließlich muss die Idee nicht nur dir, sondern vor allen den potentiellen Kunden gefallen. Daher sollten angehende Gründer ihre Idee schon relativ früh aus einem anderen Blickwinkel betrachten – dem der Kunden. Das kannst du am besten, wenn du die Funktion und den Nutzen für die Kunden ins Zentrum deiner weiteren Überlegungen stellst.

Folgende Fragen helfen dir dabei:

  • Was ist die entscheidende Funktion, die es zu erfüllen gilt?
  • Um was geht es im Kern?
  • Wie könnte ich das anders tun, als es in der Vergangenheit getan wurde?

Wenn deine Idee schon etwas gefestigt ist, gilt es, sie weiter auszubauen und alles aus ihr herauszuholen. So lässt sich deine Idee mit den richtigen Mitteln sicher noch einzigartiger machen oder du kannst durch eine kleine Abwandlung einen weiteren Kundenkreis erschließen. Eine Methode, um die Sichtachse zu ändern, ist, sich mit den Bedürfnissen deiner potenziellen Kunden auseinanderzusetzen. Welche Probleme oder Bedürfnisse führen sie zu deinem Produkt? Kann dein Produkt gleich mehrere Bedürfnisse befriedigen? Ein Beispiel für die verschiedenen Sichtachsen findest du hier.

Pack es an: Arbeite deine Geschäftsidee aus!

Deine Idee ist die Grundlage für alle weiteren Schritte bis zu deinem gewinnbringenden Unternehmen. Es lohnt sich, hier eine große Portion Arbeit und Liebe hineinzustecken. Auf gruenderplattform.de findest du für die Ausarbeitung deiner Idee viele praxisnahe Informationen und interaktive Tools, die dich dabei unterstützen. Für das volle Angebot kannst du dir einen kostenlosen Account anlegen und alle Schritte von der Idee bis zum Geschäftsmodell online speichern.

Jetzt Profil anlegen!

Lies auch: