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Sponsored Post Was ist das?

Von der Idee zum gewinnbringenden Geschäftsmodell – die 4 Säulen des Business Model Canvas

(Foto: Shutterstock)

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Nach der Ideenarbeit wird es konkreter. Bevor man als Gründer mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung an den Markt geht, gilt es Struktur ins Geschäftsmodell zu bringen, um später die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Deine Geschäftsidee steht, aber du weißt noch nicht genau, wie daraus ein Unternehmen werden soll, das sich am Markt behaupten kann? Geh den nächsten Schritt und mach aus deiner rohen Idee ein funktionierendes Geschäftsmodell.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob deine Idee wirklich taugt, dann geh noch einen Schritt zurück und lies zuerst „So findet und konkretisierst du deine Geschäftsidee“.

Was ist ein Geschäftsmodell?

Die Definition des Begriffs ist nicht ganz eindeutig und unterscheidet sich von Quelle zu Quelle. Einig ist man sich darin, dass das Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen funktioniert. Eine verständliche Aufschlüsselung hält die Gründerplattform dazu bereit. Danach ist ein Geschäftsmodell die Antwort auf die Fragen ...

  • ... was du deinen Kunden versprichst,
  • ... wer deine Kunden sind,
  • ... wie du dieses Versprechen einlöst und
  • ... womit du dein Geld verdienst.

Eine der möglichen Methoden, sein Geschäftsmodell zu entwickeln und abzubilden, ist das Business Model Canvas.

Business Model Canvas: die 4 Säulen

Nach Patrick Stähler, der als Urvater des Business Model Canvas gilt, ruht jedes Geschäftsmodell auf vier Säulen: dem Kundennutzen, der Geschäftsstruktur, dem Ertragsmodell und dem Unternehmensgeist. Alle vier Säulen tragen zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Jede von ihnen setzt sich wiederum aus mehreren Bausteinen – insgesamt elf – zusammen.

Auf der gründerplattform.de findest du ein digitales Tool, mit dem du eine professionelle Business Model Canvas erstellen kannst. (Foto: Gründerplattform)

1.) Der Kundennutzen

Diese Säule beschäftigt sich mit den Themen Kunden und Nutzen. Hier gilt es erstens festzuhalten, wer deine Kunden überhaupt sind. Im zweiten Schritt geht es darum, welchen Nutzen dein Produkt für deine Kunden erfüllt.

2.) Die Geschäftsstruktur

Die Geschäftsstruktur besteht aus fünf wesentlichen Bausteinen:

  • Angebot: Was verkaufst du?
  • Produktion bzw. Kernaktivitäten: Welche Schritte sind erforderlich, damit deine Kunden dein Angebot nutzen können? Welche davon übernimmst du selbst und welche lagerst du aus?
  • Kernfähigkeiten: Welche besonderen Fähigkeiten bringst du mit, von denen deine Kunden profitieren? Und welche Fähigkeiten fehlen dir noch?
  • Vertrieb und Kommunikation: Wie kommen deine Kunden an dein Angebot? Wie erreichst du deine Kunden?
  • Schlüsselpartner: Auf welche Partner bist du angewiesen? Was kannst du ihnen bieten, damit sie dauerhaft mit dir zusammenarbeiten?

3.) Das Ertragsmodell

Bei dieser Säule geht es ums Geldverdienen. Sie besteht aus dem Thema Kostenstruktur, also aus allen Dingen, für die du mit deinem Unternehmen Geld ausgibst und den Ertragsquellen. Die wichtigsten Fragen lauten: Welche Kosten entstehen? Sind diese Kosten fix oder variabel? Wofür bezahlen dich deine Kunden? Und wann geht das Geld auf deinem Konto ein?

4.) Unternehmensgeist

Die vierte Säule deines Geschäftsmodells ist schließlich der Unternehmensgeist. Hier kommt das Team ins Spiel, also die Menschen, mit denen du gemeinsam deine Idee umsetzt, und die Werte, für die ihr alle gemeinsam einsteht. Welche fachlichen und sozialen Fähigkeiten sollten deine Mitgründer und Mitarbeiter mitbringen, um sich optimal zu ergänzen? Und welche Werte sollten sie mit dir teilen?

Klingt erst mal nach einer ganzen Menge Arbeit? Ist es auch. Aber es hilft dir, von Anfang an strukturiert in dein Business einzusteigen.

Damit du eine Vorstellung davon hast, wie du den Plan ausfüllen kannst, hier eine kleine Inspiration. (Screenshot: Gründerplattform)

Warum ein gut ausgearbeitetes Geschäftsmodell so wichtig ist, hat Patrick Stähler im Interview mit SmartBusinessPlan erklärt:

„Viele Gründer haben ein Produkt entwickelt und setzen alles daran, es zu verkaufen. Sie übersehen, dass ihr Produkt nur ein Teil des Geschäftsmodells ist ... Ziel ist es nicht, mit der perfekten Lösung an den Markt zu gehen, sondern unter realistischen Bedingungen zu testen, ob das Geschäftsmodell funktioniert bzw. überarbeitet und angepasst werden muss. So kommt man zu einem wirklich tragfähigen Modell, das auch in der Realität funktioniert.“

Nimm dir echte Geschäftsmodelle zum Vorbild

Wenn dir einige der Begriffe noch zu abstrakt sind, kannst du dir auf der Gründerplattform zu jedem der elf ein Video von Patrick Stähler ansehen, in dem er die Themen anhand von Beispielen erklärt.

Wenn dir die Begriffe schon klar sind, du aber reale Beispiele sehen möchtest, bietet die Gründerplattform ein weiteres nützliches Tool. Du kannst dir von 45 Unternehmern die ausgefüllten Business Modell Canvas ansehen oder dir in den einzelnen Canvas-Feldern Videos anschauen, in denen die Unternehmer erläutern wie ihr Geschäftsmodell funktioniert. So wird das abstrakte Thema ganz praktisch.

Zur Gründerplattform!

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