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Geschichte des Hashtags: Wie ein kleines Zeichen das Web verändert hat [Infografik]

Hashtag. (Foto: Quinn Dombrowski / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

In nur wenigen Jahren ist der zuvor als schnöde Raute bekannte Hashtag beinahe allgegenwärtig geworden. Wie es dazu kam, zeigt euch eine schicke Infografik.

Die kleine Raute Nimmersatt: Wie Hashtags das Web erobert haben

Sie werden am Bildschirmrand von Fernsehsendungen angezeigt und finden sich auf Graffitis oder Printanzeigen: Hashtags begegnen uns heute beinahe überall. Der Begriff selbst setzt sich aus „hash“, dem englischen Wort für das genutzte Doppelkreuz-Schriftzeichen, und „tag“, für Markierung oder Schlagwort, zusammen. Erstmals genutzt wurde der Begriff in einem Blog-Beitrag von Stowe Boyd im August 2007.

Er wiederum stützte sich dabei auf den Vorschlag des Rechtsanwalts und Internet-Aktivisten Chris Messina, der es zur Markierung zusammengehöriger Twitter-Nachrichten etablieren wollte. Das vorgeschlagene System würde dabei der Funktionsweise von IRC-Chats folgen, bei denen das Doppelkreuz-Zeichen zur Kanal-Markierung genutzt wird. Allerdings dauerte es noch fast zwei Jahre, bis Twitter Hashtags automatisch verlinkte, wodurch sie dann wirklich ihren Siegeszug antreten konnten.

Hashtags: Von Twitter auf (beinahe) alle sozialen Netzwerke

Heute nutzt längst nicht nur Twitter die Verschlagwortung mittels Hashtags. Auch Google+, Instagram, Tumblr, SoundCloud und das russische Netzwerk VK setzen auf das kleine Zeichen mit dem großen Nutzen. 2013 führte mit Facebook auch das größte soziale Netzwerk der Welt Hashtags ein.

Wie sich Hashtags seit 2007 verbreitet haben, verrät die unten stehende Infografik von Offerpop. Angereichert wird sie mit einigen zusätzliche Fakten über die Nutzung von Hashtags. So erfahren wir beispielsweise, dass sie vor allem von Mobile-Nutzern eingesetzt werden.

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Die Geschichte der Hashtags. (Infografik: Offerpop)

Die Geschichte der Hashtags. (Infografik: Offerpop)

via blog.hubspot.com

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4 Kommentare
nazeK
nazeK

Also Hashtag „Hashtag“.

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Günther Döscher

Hash me! – Vielleicht hab ich das Buch für dich…

Antworten

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