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Gewinn mit Elektroautos: Noch-Opel-Mutter GM will Erster sein

(Foto: Chevrolet/GM)

Der US-Autobauer General Motors (GM) setzt künftig verstärkt auf günstige Elektroautos und will eigenen Angaben nach das erste Unternehmen sein, das Stromer mit Profit verkauft.

GM arbeitet an profitablen Elektroautos

Anfang März hat General Motors (GM) den Verkauf seiner deutschen Tochter Opel an den französischen PSA-Konzern angekündigt, bis das Ganze in trockenen Tüchern ist, wird es aber noch etwas dauern. wie der Standard berichtet.

Der Bolt EV der Konzerntochter Chevrolet soll Vorbild für weitere GM-Elektroautos sein. (Bild: GM)

Dazu arbeite der Konzern laut Produktmanager Mark Reuss daran, die Kosten für Elektroautos zu reduzieren und schon bald ein günstiges Modell anzubieten. Schließlich würden die Kunden zwar gerne auf reine Stromer umsteigen wollen, seien in der Masse aber nicht bereit, den entsprechenden Aufpreis zu zahlen, meint Reuss. Damit bald ein Billig-Elektroauto aus dem GM-Konzern auf den Straßen rollen kann, werde derzeit mit Hochdruck daran gearbeitet, das Akku-Gewicht zu senken und die Effizienz zu erhöhen.

Mit dem Kleinwagen Bolt hat GM-Tochter Chevrolet schon eine serienmäßig gefertigtes Elektroauto im Angebot – in Deutschland wird das Auto als Opel Ampera-e verkauft. Auf der Bolt-Plattform soll die künftige Stromer-Flotte des GM-Konzerns basieren. Auch Opel/PSA soll die Plattform nutzen dürfen.

Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald
Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Bis 2020 will GM zehn verschiedene Elektroautomodelle auf den Markt bringen. Hauptziel des Elektroautoangriffs von GM ist allerdings China. Auf dem boomenden Automarkt soll ab 2018 einen Elektroauto-Quote eingeführt werden. Autobauer mit einem großen Portfolio an (günstigen) Stromern haben auf diesem Markt natürlich größere Erfolgschancen.

Elektroautos: Günstigere Modelle in Reichweite

An günstigeren Elektroautos arbeiten derzeit viele Autobauer. Tesla etwa wird im Juli mit der Produktion seines im Vergleich zu den anderen Elektroautos der Tesla-Flotte erschwinglicheren Model 3 beginnen. Das Auto, das ein paar Hunderttausend Vorbestellungen lukriert hat, soll umgerechnet etwas über 30.000 Euro kosten. Darüber hinaus erwarten Branchenbeobachter, dass die aktuell hohen Anschaffungskosten für Elektroautos in den kommenden Jahren allgemein sinken werden. 2024 sollen sich einer Studie zufolge die Gesamtkosten für Elektroautos in den ersten vier Jahren auf Benziner-Niveau einpendeln.

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