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Ghost 3.0 ist da: CMS unterstützt Publisher mit Abo-Funktion

Passend zu Halloween: Das CMS Ghost erscheint in Version 3.0. (Foto: Shutterstock)

Das Headless CMS Ghost verfügt ab Version 3.0 über eine integrierte Abo-Funktion. Gleichzeitig soll der Umstieg von WordPress einfacher werden und Veränderungen des Themes lassen sich jetzt direkt über GitHub Actions ausrollen.

Immer mehr Online-Publisher setzen auf bezahlte Abo-Modelle zur Finanzierung ihrer redaktionellen Inhalte. Ghost trägt dieser Entwicklung jetzt Rechnung und verfügt ab Version 3.0 über die notwendigen Funktionen, um Leser in zahlende Abonnenten zu verwandeln. Dazu verfügt das Open-Source-CMS zunächst über eine Funktion, mit der sich Leser in registrierte Mitglieder konvertieren lassen – sofern sie das auch wollen.

Ghost 3.0 ermöglicht die einfache Integration eines Bezahlmodells. (Screenshot: Ghost)

Ghost 3.0 ermöglicht die einfache Integration eines Bezahlmodells. (Screenshot: Ghost)

Im nächsten Schritt können dann Abonnentenzahlungen zur Freischaltung kostenpflichtiger Inhalte durchgeführt werden. Die Zahlungen selbst werden über den Bezahlanbieter Stripe abgewickelt. Durch die Integration der Abo-Funktion in Ghost 3.0 soll es für Publisher besonders einfach sein, auf ein Bezahlmodell umzusteigen, da keine weiteren Anpassungen am CMS mehr notwendig sind.

Ghost 3.0 soll Umstieg von WordPress erleichtern

Schon zum Start von Ghost vor sechs Jahren gab es ein einfaches Plugin zur Migration von WordPress-Inhalten. Danach hat sich allerdings nicht mehr viel an dem Tool getan. Mittlerweile hat der Entwickler Nathan Jeffery jedoch ein neues WordPress-Plugin entwickelt, mit dem sich Posts, Seiten, Tags, Bilder und Autoren zu Ghost übertragen lassen.

Ghost: Neues Plugin vereinfacht die Migration von WordPress. (Screenshot: Ghost)

Ghost: Neues Plugin vereinfacht die Migration von WordPress. (Screenshot: Ghost)

Ebenfalls verbessert wurde das Theme-Deployment. Das muss nicht mehr notwendigerweise manuell geschehen, sondern kann jetzt mithilfe von GitHub Actions automatisiert werden.

Ghost im Überblick

Ghost steht unter der freien MIT-Lizenz und wurde ursprünglich mit 200.000 britischen Pfund über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. Die Macher der Software finanzieren die Weiterentwicklung durch ein bezahltes Hosting-Angebot. Damit haben sie nach eigenen Angaben in den letzten sechs Jahren fünf Millionen US-Dollar eingenommen. Das letzte große Update – vor der gerade veröffentlichten Version 3.0 – erschien vor etwa einem Jahr und enthielt erstmals einen Wysiwyg-Editor.

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