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Gig-Economy: In diesen 10 Ländern steigen die Freelancer-Einnahmen am schnellsten

Freelancer. (Foto: Shutterstock/ESB Professional)

Im vergangenen Jahr sind die Einnahmen der Freelancer in der sogenannten Gig-Economy stark gestiegen. Den größten Zuwachs gab es in den USA. Am besten verdienen 35- bis 44-Jährige.

Die digitale Payment-Plattform Payoneer hat in ihrem Global-Gig-Economy-Index die weltweite Gig-Economy unter die Lupe genommen. Unter der Gig-Economy versteht man das Abarbeiten von Aufträgen durch geringfügig Beschäftigte – meist in Verbindung mit einer Auftragsplattform wie Uber oder Deliveroo. Positiv ist, dass die Einnahmen der in der Gig-Economy arbeitenden Freelancer offenbar gegenüber dem Vorjahr kräftig gestiegen sind, vor allem in den USA, wie CNBC berichtet.

Demnach ging es mit den Einnahmen in den USA im Vergleich zum Sommer 2018 um 78 Prozent nach oben. Großbritannien verbuchte immerhin ein Plus von 59 Prozent. Brasilien folgt mit Zuwächsen von 48 Prozent. Auch Gig-Economy-Arbeiter in Asien und Osteuropa verdienen derzeit zum Teil deutlich mehr als noch im Vorjahr.

Die Top-10-Länder beim Plus von Freelancer-Einnahmen:

  1. USA: 78 Prozent
  2. Großbritannien: 59 Prozent
  3. Brasilien: 48 Prozent
  4. Pakistan: 47 Prozent
  5. Ukraine: 36 Prozent
  6. Philippinen: 35 Prozent
  7. Indien: 29 Prozent
  8. Bangladesch: 27 Prozent
  9. Russland: 20 Prozent
  10. Serbien: 19 Prozent

Payoneer-Manager Iain McNicoll führt die gewachsenen Einnahmen auf eine verbesserte Einschätzung der Rentabilität solcher freiberuflichen Tätigkeiten zurück. Immer mehr Arbeitnehmer würden ihren Job kündigen, um sich im Bereich der Gig-Economy zu verdingen, wie McNicoll ausführt. Dafür könne es viele Gründe geben, etwa die flexible Arbeitszeit und die Abwesenheit eines Chefs.

Gig-Economy: 35- bis 44-jährige Freelancer verdienen am meisten

Payoneer hat sich auch die Altersstruktur bei den 300.000 untersuchten Freelancern im Gig-Econcomy-Bereich angeschaut. Insgesamt würden 35- bis 44-Jährige am meisten verdienen. Sie machen ein Drittel der Freelancer-Einnahmen, aber nur 23 Prozent der Freelancer aus. Ganz anders sieht das bei den 18- bis 35-Jährigen aus. Sie stellen mit 64 Prozent die größte Gruppe dar, ihre Einnahmen liegen aber weit unter ihrem Anteil.

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