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Git-Tool für Faulenzer: Lazygit pusht euren Code automatisch

(Grafik: Shutterstock)

LazyGit pusht Code-Veränderungen automatisch auf ein Remote-Repository. Vor allem bei privaten Projekten soll euch das kostenlose Kommandozeilenwerkzeug Arbeit ersparen.

LazyGit: Automatisierung für Git-Nutzer

Der indische Student Mayank Saxena empfand es als unnötige Zeitverschwendung, Code-Veränderungen seiner privaten Softwareprojekte manuell auf GitHub zu pushen. Um sich die Arbeit zu ersparen, hat er ein Python-Script geschrieben, um diese Arbeit zu automatisieren. Sinnigerweise hat er das Kommandozeilen-Tool LazyGit getauft.

Auch Git-Einsteiger könnten von dem Tool profitieren, da sie im Grunde nur zwei Kommandos kennen müssen. Mit dem einen bestimmen sie ihren GitHub-Account und den Namen des jeweiligen Repositories, und mit dem anderen pushen sie ihren Code auf GitHub. Mehr braucht ihr nicht, um Veränderungen von einem lokalen Repository auf GitHub zu bekommen.

LazyGit pusht euren Code automatisch auf GitHub. (Screenshot: Mayank Saxena)

LazyGit pusht euren Code automatisch auf GitHub. (Screenshot: Mayank Saxena)

So installiert und nutzt ihr LazyGit

Am einfachsten bekommt LazyGit über den Python-Paketmanager pip auf euren Rechner. Dazu müsst ihr den Befehl pip install lazygit verwenden. Alternativ dazu könnt ihr aber auch eine Kopie von GitHub beziehen. Nach dem Download könnt ihr das Setup mit dem Befehl lazygit new durchführen. Hier wählt ihr euren Nutzernamen und das entsprechende Respository.

Gebt ihr anschließend den Befehl python lazygit und den Namen des entsprechenden Verzeichnisses  ein, müsst ihr lediglich eine Commit-Nachricht verfassen und euer Code wird auf GitHub gepusht. So spart ihr euch Zeit, die ihr stattdessen in eure Codequalität investieren könnt.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „GUI-Clients für Git: 5 grafische Benutzeroberflächen im Test“.

via www.producthunt.com

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2 Kommentare
anonym
anonym

Ähm und was ist da jetzt schneller? Stehe gerade auf dem Schlauch…

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Thomas
Thomas

Das frage ich mich auch gerade. Ob ich jetzt „python lazygit“ eingebe und dann im zweiten Schritt eine Commit-Message eintragen muss oder ob ich „git add . && git commit -m „NACHRICHT“ && git push“ eingebe, macht für mich kaum einen Unterschied.

Abgesehen davon, dass ich Anfängern erst recht davon abraten würde so etwas zu verwenden. Git ist so umfangreich, dass man sich ruhig einmal damit auseinandersetzen sollte. Ist ja schön wenn Anfänger nur einen Befehl brauchen. Und wenn dann mal eine Datei kaputt gefixt wurde oder man zwei Versionen zurück soll? Dann steht man auf dem Schlauch?

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