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GitHub: Der Code-Hoster bietet jetzt eine eigene Paketverwaltung

GitHub wird auch zum Hoster von Paketen. (Bild: GitHub/Bearbeitung Golem.de)

Der Code-Hoster GitHub bietet Open-Source-Projekten und Kunden künftig eigene Paketquellen für Sprachen und Programmierumgebungen. Diese Registries werden für viele übliche Clients wie NPM, Maven und andere angeboten.

Der zu Microsoft gehörende Code-Hosting-Dienst und Kollaborationsanbieter erweitert sein Angebot um eigene Paketquellen. Dabei soll es sich laut Ankündigung im Unternehmensblog um eine einfache Art der Paketverwaltung handeln, die es leichter mache, öffentliche oder auch private Pakete neben dem dazugehörigen Quellcode zu erstellen.

Als größten Vorteil preist der Anbieter, dass die eigene sogenannte Registry komplett in den Rest der Dienste von GitHub integriert sei. Das umfasse die gleichen Werkzeuge für die Suche, das Browsen und die Verwaltung, um Pakete zu finden und zu veröffentlichen, wie diese auch sonst für die Quellcode-Repositories genutzt werden. Ebenso könnten die gleichen Nutzer- und Team-Berechtigungen genutzt werden.

GitHub will Angebot weiter ausbauen

Viele Programmiersprachen haben Communitys oder auch Unternehmen, die Pakete zum Erweitern der Sprache oder eines Frameworks an einer zentrale Stelle zusammenführen. Mit dazugehörigen Clients lässt sich direkt auf diese zugreifen. GitHub bietet nun solche Paketquellen selbst an, sorgt aber auch für die Unterstützung bekannter Clients. Dazu gehören NPM für JavaScript, Maven für Java, Gems für Ruby, Nuget für .NET und Docker-Images. GitHub will das Angebot weiter ausbauen.

Das Angebot der Paket-Registry auf GitHub startet zunächst in einer kostenfreien Beta für alle Repositories der Nutzer. Seiner bisherigen Unternehmensphilosophie folgend soll das Angebot für alle Open-Source-Projekte oder anderweitig öffentlichen Repositories weiterhin kostenfrei angeboten werden. Für alle anderen Nutzer wird der Dienst wohl also kostenpflichtig. Weitere Details finden sich auf der Website von GitHub.

Autor des Artikels ist Sebastian Grüner.

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