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Github stellt Projektmanagement-Tool und viele weitere Neuerungen vor

Foto: t3n / Sébastien Bonset

Im Rahmen der Github Universe wurden eine ganze Reihe neuer Features vorgestellt. Wir sind in San Francisco vor Ort und stellen euch das nach Aussage von Github „größte bisherige Update der Plattform“ kurz vor.


Github hat im Rahmen der Universe-Konferenz nicht nur neue Features für Entwickler, sondern auch für Projektmanager und Admins vorgestellt. Zu den wohl wichtigsten Neuerungen gehört ein proprietäres Projektmanagement-Tool, mit dem sich unter anderem Pull-Requests, Issues und Anmerkungen zu Repositories tracken lassen.

GitHub hat dem Bereich Code-Reviews einige sinnvolle Neuerungen spendiert. (Screenshot: GitHub)

GitHub hat dem Bereich Code-Reviews einige sinnvolle Neuerungen spendiert. (Screenshot: GitHub)

Github bohrt Code-Reviews auf

Für Entwickler, die im Team arbeiten, sind wahrscheinlich die Neuerungen rund um Reviews besonders willkommen. Es ist jetzt möglich, allen Pull Requests formal zuzustimmen oder Änderungen anzufragen. Darüber hinaus können Enwtickler Reviews verfassen und Kommentare moderieren. Selbst ohne formalen Review können Github-Nutzer auch Inline-Kommentare hinterlassen. „Es ist jetzt möglich für eine Zeile Code gleich mehrere Unterhaltungen zu führen, so dass wir nicht nur genaueres Feedback ermöglichen, sondern auch pointiertere Konversationen. Das führt unter dem Strich zu besseren Code-Reviews“, erklärte Github-CEO und Mitgründer Chris Wanstrath in seiner Keynote.

Entwickler können Code-Reviews bestätigen, kommentieren und Änderungen verlangen. (Screenshot: GitHub)

Entwickler können Code-Reviews bestätigen, kommentieren und Änderungen verlangen. (Screenshot: Github)

Github führt Projektmanagement-Features ein

Mit der Einführung rudimentärer Projektmanagement-Features, die ein wenig an ein Kanban-Board erinnern, setzt die Plattform auf Funktionen, die über den Code selbt hinaus gehen. Zwar hat Github bereits zuvor diverse Projektmanagement-Lösungen unterstützt, aber mit der Integration eines eigenen Tools lassen sich einige grundlegende Arbeitsschritte direkt auf Github erledigen.

Mit Projects stellt GitHub ein Tool zur Verfügung, mit dem sich viele Arbeitsschritte direkt auf der Plattform verwalten lassen. (Screenshot: GitHub)

Mit Projects stellt GitHub ein Tool zur Verfügung, mit dem sich viele Arbeitsschritte direkt auf der Plattform verwalten lassen. (Screenshot: Github)

So können Programmierer oder Projektmanager beispielsweise Karten mit Pull Requests, Issues oder Anmerkungen zwischen Spalten wie „In Progress“ oder „Erledigt“ verschieben. Die Funktionsweise ist dabei an Trello und ähnliche Lösungen angelehnt.

Weitere Neuerungen

Nutzer von Github Enterprise können neuerdings alle Team-Mitglieder dazu zwingen, Two-Factor-Authentifizierung zu nutzen.

Two-Factor-Authetification für GitHub Enterprise. (Screenshot: GitHub)

Two-Factor-Authetification für Github Enterprise. (Screenshot: Github)

Zu den weiteren Updates gehören Verbesserungen der API, die es Drittanbietern beispielsweise erleichtern sollen, ihre Dienste in Github zu integrieren. Github hat außerdem ein Early-Access-Programm angekündigt, das es Entwicklern erlaubt, neue Features vor dem öffentlichen Release zu testen.

Auch bei den Profil-Seiten gibt es Neues zu sehen. (Screenshot: GitHub)

Auch bei den Profil-Seiten gibt es Neues zu sehen. (Screenshot: Github)

Github hat darüber hinaus die Profil-Seiten aufgebohrt, die jetzt unter anderem eine Timeline beinhalten.
Alle Neuerungen von Github findet ihr im entsprechenden Blogpost.

Disclosure: Die Reise erfolgte auf Einladung von GitHub. Einfluss auf die Berichterstattung hat das nicht.

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