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Ausgeklügelter Trojaner nimmt Github-Nutzer ins Visier

Unbekannte versuchen, Github-Nutzern gezielt einen Trojaner unterzujubeln. Die Hintergründe sind unklar.

Github-Nutzer im Visier von Kriminellen

Kriminelle Hacker scheinen es derzeit auf Github-Nutzer abgesehen zu haben. Dazu wird ihnen per Mail ein manipuliertes Word-Dokument zugespielt. Darüber wiederum versuchen die Angreifer, einen ausgeklügelten Trojaner auf die Rechner der Opfer zu schleusen. Der Trojaner mit der Bezeichnung Dimmie ist bereits seit drei Jahren bekannt, wurde bislang jedoch hauptsächlich in Russland eingesetzt.

Shutterstock)

Nach Angaben der Sicherheitsexperten von Palo Alto Networks handelt es sich bei Dimmie um einen hochmodularen Trojaner, der Angreifern eine ganze Reihe an Funktionen an die Hand gibt. Die verfügbaren Features der Schadsoftware reichen von einem Keylogger, einer Screenshot-Funktion, der Interaktion mit Smartcards hin zu einem Selbstzerstörungsmechanismus. Mit Letzterem können die Angreifer ihre Spur verwischen, nachdem sie ihr Ziel erreicht haben. Die Befehle, die der Trojaner aus dem Netz erhält, werden nicht auf die Festplatte geschrieben, sondern lediglich im Speicher vorgehalten.

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Angriff auf Github-Nutzer: Das genaue Ziel der Täter ist unbekannt

Warum die Angreifer ausgerechnet Github-Nutzer ins Visier nehmen, ist nicht bekannt. Palo Alto Networks hat gegenüber Ars Technica erklärt, dass die personalisierten Anschreiben darauf hindeuten, dass die Angreifer gezielt Entwickler aufs Korn nehmen könnten, die an populären Open-Source-Projekten arbeiten. Immerhin dürften die meisten der Ziele aber technisch so versiert sein, dass sie nicht einfach ungefragt zugesendete Word-Dokumente öffnen und darin enthaltende Makros ausführen.

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