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GitHub Universe: Code-Plattform bekommt eigene App und entlässt Actions aus der Beta

GitHub-CEO Nat Friedman bei der diesjährigen GitHub-Universe-Keynote. (Foto: GitHub)

GitHub Actions sowie Packages verlassen die Beta und sind jetzt öffentlich verfügbar, außerdem gibt GitHub-CEO Nat Friedman den Launch einer mobilen App bekannt. 

Die GitHub Universe ist eine jährlich stattfindende, von GitHub ausgerichtete zweitägige Konferenz. Traditionell nutzt das Unternehmen die Konferenz zur Bekanntgabe von Neuerungen, Neuigkeiten und Plänen – so auch in diesem Jahr.

GitHub Actions und Packages verlassen die Beta

Das Workflow-Automatisierungs- und CI/CD-Tool GitHub Actions verlässt nach einer ausführlichen Testphase zusammen mit GitHub Packages die Beta. Kombiniert steht euch damit ab jetzt eine komplette Devops-Workflow-Pipeline zur Verfügung.

„In 5 Jahren könnte Mobile der Kern von GitHub sein“

In der Keynote gab GitHub-CEO Nat Friedman den Launch einer nativen GitHub-App bekannt. iOS-Nutzer können sich bereits für die Beta anmelden, die Android-Version soll in Kürze folgen. Die App soll es außerdem auch für das iPad geben. Für den Launch zum jetzigen Zeitpunkt gebe es eine Reihe von Gründen, so Friedman im anschließenden Q&A. Das Ziel dahinter: Entwicklern ein weiteres Tool an die Hand zu geben, das genau jene Funktionen bietet, die sie sich von einer GitHub-App wünschten. Die App würde den Nutzern zukünftig zum Beispiel die Möglichkeit geben, sich gegenseitig von ihrem Smartphone aus zu unblocken, Änderungen zu mergen, ein paar Zeilen Code zu reviewen oder Feedback zu geben.

Die App ist nicht dazu gedacht, die Art, wie ihr in der Webversion arbeitet, komplett zu replizieren. Fürs iPad sollen aber erweiterte Funktionen zur Verfügung stehen. So könnt ihr zum Beispiel einige der Shortcuts der Webversion auch auf dem iPad nutzen. Je nach verwendetem Endgerät will GitHub euch so die bestmögliche Nutzererfahrung bieten. Es sei denkbar, dass die mobile Version in fünf Jahren den Kern der Plattform ausmache, so Friedman während des Q&A, eine App zum jetzigen Zeitpunkt sei nur die logische Konsequenz.

Mitteilungen

Eine weitere spannende Neuerung sind die überarbeiteten Notifications. Wer in einem größeren Team arbeitet, kann von der Flut an Mitteilungen, die GitHub bis dato an die Nutzer verschickte, durchaus schnell überfordert sein – ein Problem, mit dem sich die GitHub-Entwickler selbst regelmäßig konfrontiert sahen. Das neue Notifications-System erlaubt es euch zukünftig, eure Mitteilungen zu filtern, außerdem gibt es jetzt eine Inbox für eure Mitteilungen auf GitHub selbst. Übervolle Mail-Postfächer werdet ihr vielleicht trotzdem haben, die Notifications von GitHub sind dank der Inbox zukünftig nicht mehr der Grund.

Gerade die Filtermöglichkeiten seien ein großer Schritt, so Kelly Stirman, VP of Strategy and Product Management. Ihr könnt jetzt nach Notifications filtern, die ihr wirklich benötigt, und die Filter nach Bedarf anpassen. Der Launch der mobilen Version passe an dieser Stelle wunderbar ins Bild. Wie oft erhielten Entwickler eine Notification dann, wenn sie nicht am Schreibtisch säßen – die App mache es in Zukunft einfacher, kleine, aber dringende Aufgaben schnell von unterwegs auszuführen.

Außerdem dürft ihr euch bald über die Möglichkeit freuen, weitere Notifications zu eurer Inbox hinzuzufügen. Neu ist auch, dass ihr euren Teammitgliedern Code-Reviews zuweisen könnt – noch ist das Feature in der öffentlichen Beta. An ausstehende Reviews könnt ihr euch mit den erweiterten Benachrichtigungen zum Beispiel auch über Slack erinnern lassen. Im Moment ist das Feature allerdings noch in einer eingeschränkten Vorschau verfügbar.

Verbesserte Suche

Die Möglichkeiten zum Durchsuchen und zur Navigation innerhalb eures Codes wurden grundlegend verbessert. Zukünftig soll die Suchfunktion der Plattform zum Beispiel auch Sonderzeichen oder Emojis finden können. Das Search-Feature soll eure GitHub-Experience dahingehend verbessern, dass es euch dabei helfen wird, Code zu finden und zu analysieren. Noch ist die Neuerung nur in einer limitierten Beta verfügbar, soll aber im Laufe der kommenden Monate für alle verfügbar gemacht werden.

GitHub Sponsors für Teams

GitHub Sponsors, eine Funktion ähnlich wie Patreon, über die ihr Entwickler, deren Projekte ihr wertschätzt, finanziell unterstützen könnt, ist seit Mittwoch nicht mehr nur zur Unterstützung einzelner Entwickler, sondern zudem auch für die kompletter Teams verfügbar.

Die genannten und alle weiteren Neuerungen findet ihr in diesem ausführlichen Blogpost von GitHub selbst, das Video zur Keynote des ersten Tages gibt’s auf Youtube.

Zum Weiterlesen: 

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