News

Gitlab kehrt Microsoft den Rücken: Umzug von Azure zur Google Cloud Platform

Gitlab verlässt Microsoft Azure und geht zur Google Cloud Platform. (Grafik: Gitlab.com)

Die Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit hat bei Gitlab die höchste Priorität. Deswegen setzt Gitlab auf Kubernetes und wechselt die Cloud-Computing-Plattform: weg von Microsoft Azure und hin zu Google Cloud Platform.

Ein wichtiger Grund für den Umzug ist Kubernetes. Gitlab glaubt nicht nur an die ursprünglich von Google entwickelte Technologie, sondern will selbst mit Kubernetes laufen. Die Technologie erhöht vor allem auch die Zuverlässigkeit.

Erster Schritt bereits am Anfang des Jahres

Bereits am Anfang des Jahres hat Gitlab durch die Integration der Google Kubernetes Engine (GKE) seinen Nutzern die einfache Verwendung von Kubernetes ermöglicht. Nun will Gitlab den nächsten Schritt gehen und selbst Kubernetes verwenden. Gitlab ist der Meinung, dass GKE die robusteste und ausgereifteste Unterstützung bietet. Aus diesem Grund folgt der Umzug auf Google Cloud Platform (GCP).

Sobald die Migration zur GCP abgeschlossen ist, will das Unternehmen Gitlab.com mithilfe von GKE auf Kubernetes umziehen. Verwendet wird dafür das selbstentwickelte Gitlab-Geo. Mit Geo können Gitlab-Projekte unter anderem geklont und in diesem Fall auch migriert werden.

Kein Zusammenhang mit Microsofts Übernahme

Der Umzug zur Google Cloud Platform scheint in keinem Zusammenhang mit der kürzlichen Github-Übernahme durch Microsoft zu stehen. Gitlab hat bereits vor dem Kauf an den ersten Schritten gearbeitet. So schreibt Andrew Newdigate, GCP-Projektmanager bei Gitlab, dass seit einigen Monaten eine Kopie von Gitlab.com existiere, die auf der Google Cloud Platform laufe. Die Seite synchronisiere ungefähr 200 Terabyte an Git-Daten.

Aufgrund der hohen Datenmengen, die von Microsoft Azure zu GCP kopiert werden müssen, schreibt Newdigate weiter, existierte die Befürchtung, dass die erhöhte Latenz zu Problemen führen würde. In einigen Tests stellte sich jedoch heraus, dass weder Netzwerklatenzen noch die Bandbreite bei der Übertragung Engpässe verursacht haben.

Gitlab plant Migration im Juli

Gitlab will den Umzug erst durchführen, wenn alle Fehler für die Migration behoben wurden und kein Risiko für einen Datenverlust der Gitlab-Nutzer besteht. Außerdem muss die Gitlab-Umgebung in der Google Cloud Platform für die erwarteten Auslastungen bereit sein. Der Umzug ist aktuell für den 28. Juli 2018 geplant.

Passend dazu:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung