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Entwicklung & Design

Gitter: Ein Chat für GitHub-Nutzer

Gitter will IRC als Chat-Plattform Nummer eins für GitHub-Nutzer ablösen. Geplant ist eine tiefe GitHub-Integration durch die Quelltexte aber auch Probleme einfach eingebunden werden können.

Gitter soll ein Chat-Service mit tiefer GitHub-Integration werden. (Screenshot: Gitter)
Gitter soll ein Chat-Service mit tiefer GitHub-Integration werden. (Screenshot: Gitter)

Gitter will GitHub-Nutzer von IRC auf die eigene Plattform ziehen

Bisher nutzen die meisten Entwickler, die sich über ein bestimmtes GitHub-Projekt austauschen wollen, vornehmlich IRC. Die Macher von Gitter wollen das ändern. Als Vorteil gegenüber IRC preisen sie die Integration in GitHub an. So kann direkt im Chat auf einzelne Dateien innerhalb eines Repositories verlinkt werden. Per Mouse-Over kann man so den entsprechenden Quelltext einsehen, ohne den Chat verlassen zu müssen. Genauso soll man beispielsweise aber auch auf bestimmte Issues verweisen können.

Für jedes öffentliche Projekt auf GitHub soll es einen Kanal in der Chat-Software geben. Für nicht-öffentliche Projekte soll es private Chat-Räume geben. Neben Inhalten von GitHub soll es genauso einfach sein, Videos oder Bilder in den Chat einzubinden. Der Chat-Verlauf soll dabei in der Cloud gespeichert werden. Er wird dadurch nicht nur immer wieder abrufbar, sondern auch durchsuchbar.

Gitter: So soll man auf GitHub-Projekte verweisen können. (Screenshot: Gitter)
Gitter: So soll man auf GitHub-Projekte verweisen können. (Screenshot: Gitter)

Gitter: Derzeit existiert lediglich die Chat-Komponente

Neben einer Browser-Version plant man Apps für Mac, Windows, iPhone und Android. Hier kommt allerdings der Haken, bis jetzt befindet sich die Software noch in einer sehr frühen Phase. Die Entwickler wollen nach eigenen Angaben noch ausloten, wie viele Menschen sich für eine Software wie Gitter interessieren würden. Wer das tut, kann sich dazu auf der Gitter-Seite mit seinem GitHub-Konto anmelden. Dabei bleibt allerdings der fade Beigeschmack, dass man den Entwicklern zumindest einen Einblick in die eigenen Aktivitäten auf GitHub liefert, ohne das es bereits eine Software gäbe, für die sie das auch bräuchten. Immerhin bekommt das Gitter-Team keine Schreibrechte.

Hinter Gitter steckt das Team von Trou.pe. Einem kostenfreien Chat-Service, für den es derzeit nur Apps für OS X und iOS gibt. Die Macher dürften somit Ahnung vom Thema haben. Ob die GitHub-Nutzer, die IRC verwenden, deshalb auf einen neuen Dienst umsteigen würden, bleibt hingegen ungewiss.

Was haltet ihr von der Idee hinter Gitter? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

via news.ycombinator.com

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