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Software & Infrastruktur

GlamApps: Application-Plattform für Blog-Tools

Das Unternehmen Glam Media betritt mit der Application-Plattform "GlamApps" Neuland. Standen bisher Style, Celebrities, Wellness oder andere auf die Zielgruppe "Frauen" passende Themen im Fokus, versucht man sich jetzt als Anbieter für Blog-Tools - inklusive Geschäftsmodell.

Glam Media verfügt über ein großes Netzwerk mit über 700 zugehörigen Websites und Blogs. Nach eigenen Aussagen kommt das Netzwerk damit auf mehr als 75 Millionen Unique Visitors pro Monat weltweit. Der Fokus liegt dabei auf der Zielgruppe Frauen, die man mit Themen wie Style, Entertainment, Livestyle, Familie, Gesundheit und Wellness versorgt. Die Marktpräsenz nutzt Glam Media jetzt dazu, mit "GlamApps" eine Plattform für Anwendungen zur Erweiterung der Funktionalitäten von Websites und vor allem Blogs zu etablieren.

Blogger und Websitebetreiber sollen durch die einfache und schnelle Implementierung von neuen Funktionen auch ihre Besucherzahlen und damit ihre Werbeeinnahmen erhöhen. In den Kategorien Games, Content, Photos, Tools und Video stehen bereits zum Start der Application-Plattform einige Tools bereit, wie beispielsweise:

  • Sphere: verbindet Inhalte mit anderen ähnlichen Inhalten
  • PollDaddy: Tool zum Erstellen von Umfragen
  • BuzzFeed: eigene Inhalte werden per Widget auch auf anderen Seite angezeigt
  • Meebo: auf Ajax basierender Instant Messenger
  • FotoViewr Slideshow: Präsentation von Flickr-Fotos

Auch um die Monetarisierung kümmert sich Glam: Über ein integriertes Werbesystem werden alle Blogger und Websitebetreiber an den Werbeeinnahmen beteiligt. Entwickler können ihre Anwendungen entweder kostenlos bereitstellen oder sie über den "GlamApp Store" zum Kauf anbieten.

Die Plattform wurde mit den Google Gadgets entwickelt und unterstützt OpenSocial und OpenID. Zur Zeit befindet sich GlamApps noch in der private Beta und steht nur Mitgliedern des Glam-Netzwerkes zur Verfügung. Das soll sich Anfang 2009 ändern: Alle interessierten Blogger und Seitenbetreiber können dann die Tools von GlamApps nutzen. Zudem sei geplant, den Quellcode der Plattform als Open Source freizugeben.

Das Konzept erinnert etwas an den AppStore für Apples iPhone. Der Schwerpunkt dürfte allerdings auf kostenlosen Tools liegen. Sieht man sich das Glam-Netzwerk an, scheint das Potenzial von GlamApps riesig zu sein. Das Geschäftsmodell vor allem über Werbung Geld zu verdienen, ist zwar konservativ, aber auch gut skalierbar. Es könnte sich für alle Beteiligten auszahlen, da Glam Media sowohl die Entwickler, als auch die Publisher an den Erlösen beteiligt. Selbst für die Konsumenten könnte am Ende etwas übrig bleiben: Blogs und Websites mit vielen nützlichen Funktionen.

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