Fundstück

Zu viel Glas im Apple Park: Das neue Hauptquartier hat einen schmerzhaften Nachteil

Apple Park. (Bild: Apple)

Apples neue Firmenzentrale Apple Park ist ob der schieren Masse an verbautem Glas ein Designtraum. Den Mitarbeitern bereitet das gläserne Innenleben der Büroräume eher Kopfschmerzen.

Apple Park, das futuristische neue Hauptquartier des Tech-Konzerns aus Cupertino, sieht nicht zuletzt dank der riesigen Glasfront schick aus. Auch im Inneren setzte Stararchitekt Norman Foster bei dem Fünf-Milliarden-Dollar-Projekt auf viel Glas – entsprechend der ursprünglichen Idee des verstorbenen Mitgründers Steve Jobs. Das scheint jetzt aber nach hinten loszugehen, wie Bloomberg berichtet.

Apple Park: Herausforderndes Glas-Design. (Bild: Apple)

Demnach soll es in den vergangenen Wochen zu mehreren Unfällen gekommen sein, bei denen sich Apple-Mitarbeiter Beulen sowie Schnittwunden eingehandelt haben. Grund: Die zahlreichen Glaswände, die das riesige Großraumbüro unterteilen, um kleinere Bereiche für die Mitarbeiter zu schaffen – die sogenannten Pods. Gemutmaßt wird, dass Mitarbeiter, die auf ihre iPhones und iPads starren, die Wände nicht wahrnehmen und dagegen laufen.

Apple Park – das neue Hauptquartier in Bildern
Apple Park: Alles in allem ist Norman Foster zufrieden mit seinem Werk. (Bild: Apple)

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Apple Park: Schützende Post-its wegen Design-Eindrucks entfernt

Einige Mitarbeiter sollen laut Medienberichten versucht haben, die Glaswände mit Post-its sichtbarer zu machen. Die Haftzettel seien aber von den Apple-Offiziellen wieder abgenommen worden mit Verweis auf das Design. Apple wollte die Berichte bisher nicht kommentieren, hat aber auch nicht dementiert. Allerdings ist unklar, wie viele Unfälle aufgrund der Glaswände und -türen es bisher gegeben hat. Insgesamt soll das Gebäude Platz für 13.000 Apple-Mitarbeiter bieten.

Das Design des gläsernen Großbüro-Trakts war übrigens schon vor der Eröffnung innerhalb des Konzerns nicht unumstritten. Vor allem Programmierer und Entwickler sollen kaum ein gutes Haar an den „Open Spaces“ gelassen haben. Johny Srouji, Senior-Vice-President für Hardwaretechnologien bei Apple, soll das Konzept bei der ersten Besichtigung des neuen Hauptquartiers sogar als „Bullshit“ bezeichnet haben und arbeitet mit seinem Team jetzt außerhalb des Hauptgebäudes.

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