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E-Offensive: GM will bis 2023 mindestens 20 Elektroautos auf den Markt bringen

(Foto: GM)

Mit dem Chevrolet Bolt hat der US-Autobauer General Motors seit 2016 ein E-Auto auf dem Markt. Bis 2023 sollen mindestens 20 weitere Elektroautos folgen – eine Kampfansage an Tesla.

Angriff auf Tesla: GM will 20 Elektroautos bauen

Gegenwind für Tesla in den USA: Der größte Autobauer des Landes, General Motors (GM), plant eine E-Auto-Offensive. Auf Basis des 2016 erschienenen Chevrolet Bolt, der in Deutschland als Opel Ampera auf den Markt gekommen ist, sollen in den nächsten eineinhalb Jahren zwei weitere vollelektrische Modelle präsentiert werden, wie es bei N-TV heißt. Eines davon könnte ein Elektro-Crossover unter der GM-Marke Buick sein, über den schon Anfang August berichtet worden war. Bis 2023 sollen mindestens 20 Elektroautos auf den Markt kommen.

Elektroautos aus dem Hause GM: Auf den Chevrolet Bolt EV sollen viele weitere folgen. (Foto: GM)

General Motors glaube an eine vollelektrische Zukunft, sagte GM-Manager Mark Reuss am Montag in Detroit. Die Technologie solle im Interesse der Kunden vorangetrieben worden – auch wenn diese Entwicklung nicht über Nacht zu schaffen sei. GM will dabei aber offenbar zweigleisig fahren. Neben Batterien will der Autobauer bei seinen Autos auch auf Wasserstoff-Brennstoffzellen setzen.

Auch die Nummer zwei auf dem US-Automarkt, Ford, will ihre Bemühungen in Sachen Elektromobilität intensivieren. Der Konzern hat dazu das sogenannte „Team Edison“ gegründet. Die dort gebündelten Mitarbeiter sollen sich um Investitionen in Elektroautos bemühen sowie Partnerschaften mit Zulieferern ausloten, wie das Manager-Magazin schreibt.

GM bekennt sich zu Elektroautos, Aktie steigt

Die angekündigte Produktoffensive und das Bekenntnis der Branchenführer zur Elektromobilität werden als Gegenschlag gegen den aufstrebenden Neuling Tesla verstanden. Insbesondere den Erfolg des Mittelklassewagens Tesla Model 3 könnte die Konkurrenz der etablierten Schwergewichte gefährden, fürchten Anleger. Die GM-Aktie kletterte am Montag um rund vier Prozent und legte auch am Dienstag um gut drei Prozent zu. Die Ford-Aktie stieg am Dienstag um rund zwei Prozent.

Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald
Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Die Tesla-Papiere notierten dagegen leicht im Minus – allerdings wohl vor allem, weil Elon Musks Unternehmen seine Produktionsziele beim Model 3 deutlich verpasst hat. Statt wie geplant 1.500 der neuen Elektroautos hatte Tesla im abgelaufenen dritten Quartal nur 260 Model 3 hergestellt. Tesla begründete das deutliche Verfehlen seines Ziels mit „Produktionsengpässen“.

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