News

Ohne Pedale, ohne Lenkrad: Dieses selbstfahrende Auto von GM soll 2019 die Straße erobern

(Foto: General Motors)

GM strebt für 2019 die Straßenzulassung eines autonomen und emissionsfreien PKW auf Basis des Chevrolet Bolt an. Der soll jedoch nicht in den Handel kommen, sondern als Ride-Sharing-Dienst angeboten werden.

GM: Selbstfahrende Chevy-Bolt-Variante soll schon 2019 auf die Straße kommen

General Motors (GM) hat bei der US-Verkehrsbehörde einen Antrag auf Straßenzulassung für ein selbstfahrendes Auto gestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung des US-Automobilkonzerns hervor. Der Cruise AV getaufte Wagen basiert auf dem Elektroauto Bolt der GM-Tochter Chevrolet und kommt ganz ohne Lenkrad oder Pedale aus. Es soll das erste serienreife Fahrzeug sein, das vollständig autonom den Straßenverkehr meistert.


Der Innenraum des Fahrzeugs unterscheidet sich im Grunde kaum vom Interieur des Chevrolet Bolt. Nur fehlen eben Lenkrad, Pedale und Handbremse. Ein Display im Vorderraum sowie je eins in den beiden Rücklehnen sollen die Passagiere über die aktuelle Fahrt informieren und erlauben im Notfall die Kontaktaufnahme mit dem Service-Personal von GM. Äußerlich stechen vor allem die Kamera- und LIDAR-Systeme auf dem Dach hervor.

GM: Cruise AV wird als Ride-Sharing-Dienst verfügbar gemacht

GM hat einen Bericht veröffentlicht, in dem der Konzern aufschlüsselt, welche Maßnahmen die Sicherheit der Passagiere des Cruise AV gewährleisten sollen. Außerdem geht der Autobauer darin auch darauf ein, wie der Wagen an den Kunden kommen soll. Statt ihn direkt an Kunden zu verkaufen, soll der PKW über einen eigenen Ride-Sharing-Dienst verfügbar gemacht werden.

Die autonome Chevy-Bolt-Variante Cruise AV von GM
Die autonome Chevy-Bolt-Variante Cruise AV von GM. (Foto: General Motors)

1 von 4

Das Prinzip entspricht dem von Uber: Kunden bestellen einen Wagen per App und teilen ihm darüber auch direkt mit, welches Ziel ihre Reise hat. Anschließend kommt ein Cruise AV vorbei und bringt die Passagiere zu dem gewünschten Punkt. Der Unterschied liegt primär darin, dass Nutzer der Cruise-App eben keinen Fahrer im Wagen vorfinden werden.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.