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Webhoster Godaddy verfrachtet weite Teile seiner Infrastruktur in die Amazon-Cloud

(Foto: Godaddy)

Der Domainregistrar und Webhoster Godaddy hat einen umfangreichen Deal mit Amazons Cloud-Sparte abgeschlossen. Godaddy soll mit großen Teilen der eigenen Infrastruktur auf AWS umziehen – das Domain-Management bleibt davon jedoch unberührt.

Godaddy wird einen Großteil der eigenen Infrastruktur auf Amazons Cloud-Dienst AWS auslagern. Das geht aus einer Pressemitteilung von Amazon hervor. Gleichzeitig wird der Konzern von Jeff Bezos einige Godaddy-Produkte zukünftig auch direkt AWS-Kunden anbieten. Darunter sollen gemanagte WordPress-Installationen und Godaddys Website-Builder Gocentral fallen. Finanzielle Details des Deals, der sich über mehrere Jahre erstrecken soll, wurden nicht öffentlich gemacht.

Godaddy: Der börsennotierte US-Hoster kooperiert zukünftig eng mit Amazon. (Foto: Godaddy)

Godaddy will nach eigenen Angaben graduell über die kommenden Jahre Infrastrukturkomponenten auf AWS verschieben. Die Domainverwaltung bleibt von dem Deal jedoch ausgeschlossen. „Domainmanagement ist offensichtlich ein Kerngeschäft von Godaddy“, erklärt Pressesprecher Dan Race die Entscheidung gegenüber Techcrunch. Derzeit verwaltet das Unternehmen etwa 75 Millionen Kunden-Domains.

Godaddy konnte im Cloud-Geschäft nicht Fuß fassen

Nachdem Godaddy 2016 ein Openstack-basiertes Cloudangebot aus der Taufe gehoben hat, kam schon 2017 die Meldung, dass der Dienst wieder eingestellt wird. Zur selben Zeit wurde das deutsche Unternehmen Plusserver veräußert, das Godaddy bei der Übernahme des Konkurrenten Host Europe zugefallen war. Godaddy ist vor allem als Registrar und Hoster für kleinere und mittlere Unternehmen aktiv.

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