Software & Infrastruktur

US-Hoster GoDaddy steigt weltweit ins Cloud-Business ein

Cloud. (Grafik: Shutterstock)

Der US-Hoster GoDaddy will jetzt weltweit in das Geschäft mit Cloud-Apps und Cloud-Servern einsteigen. Als Zielgruppe nennt das Unternehmen vor allem kleinere Firmen, welche die Vorteile der Cloud für sich nutzen wollen.

GoDaddy mit neuen Cloud-Angeboten

Auch der US-Hosting-Anbieter und Domain-Registrar GoDaddy will jetzt in den Markt für Cloud-Apps und -Server einsteigen. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. GoDaddy will mit seinen Angeboten vor allem kleinere Firmen als Kunden gewinnen. Unternehmen und IT-Profis sollen auf Basis des Angebots schnell Cloud-Dienste testen und skalieren können.

Für seine Cloud-Server setzt GoDaddy auf die quelloffene OpenStack-Plattform. Alle Server setzten auf Solid-State-Drives (SSD) und sollen nach Unternehmensangaben eine exzellente Performance bieten. Als Distributionen werden Ubuntu 14.04, CentOS 6 & 7, Fedora 23, Debian 8, FreeBSD, CoreOS und Arch Linux unterstützt. Zum Start des Angebots sollen allerdings nur Rechenzentren in den USA verfügbar sein.

Cloud-Apps: GoDaddy kooperiert mit Bitnami. (Screenshot: bitnami.com)

Cloud-Apps: GoDaddy kooperiert mit Bitnami. (Screenshot: bitnami.com)

Cloud-Apps: GoDaddy kooperiert mit Bitnami

Um es Kunden besonders einfach zu machen, kooperiert GoDaddy mit Bitnami. Der Anbieter stellt für unterschiedliche Open-Source-Programme leicht zu installierende Anwendungspakete zur Verfügung. So lassen sich Content-Management-Systeme wie WordPress oder Durpal genauso wie Shop-Systeme wie OpenCart oder Magento mit nur wenigen Klicks installieren und nutzen.

Die Preise für das Cloud-Angebot variieren je nach Nutzung und beginnen bei fünf US-Dollar pro Monat für die 20-Gigabyte-Option. Die derzeitige Begrenzung auf den US-amerikanischen Server-Standort, dürfte das Angebot hierzulande erstmal weniger interessant machen. Ein großer Anbieter wie GoDaddy könnte langfristig aber auch auf den deutschen Markt Druck ausüben.

Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Amazons Web-Services im Überblick: Das steckt hinter EC2, CloudFront, Glacier & Co.

via techcrunch.com

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