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Goldman Sachs investiert in Berliner Geheimtipp-Fintech

(Foto: Shutterstock)

Die US-Großbank Goldman Sachs beteiligt sich in einer Millionenrunde am Berliner Fintech Elinvar. Das hat es vor allem auf wenig digitalisierte Traditionsbanken abgesehen.

Eines ihrer ersten Startup-Investments in Deutschland führt die US-Großbank Goldman Sachs in einen Hinterhof im Berliner Trendbezirk Prenzlauer Berg. Dort nämlich liegt das Büro von Elinvar, einem Startup, das eine digitale Plattform für Banken und Vermögensverwalter bietet. Nach Recherchen von Gründerszene und finanz-szene.de beteiligt sich Goldman Sachs an einer 15-Millionen-Euro-Runde am Berliner Fintech. Zu den weiteren Investoren gehören demnach die Altgesellschafter um den Versicherungskonzern Talanx und dem Company-Builder Finleap.

Elinvar verdient über Umsatzbeteiligungen

Über die Plattform von Elinvar können die Finanzunternehmen zum Beispiel ihr Portfoliomanagement und ihre Kundenkommunikation organisieren. Geld verdienen die Berliner bei ihren Partnern über Umsatzbeteiligungen, die sich im vergangenen Jahr auf einen einstelligen Millionenbereich belaufen haben sollen. Profitabel ist das Startup laut Mitgründer Chris Bartz aber noch nicht. 2017 stand dem Registerportal Northdata zufolge noch ein Verlust von rund 2,8 Millionen Euro zu Buche.

Elinvar wurde erst vor drei Jahren aus dem Berliner Company-Builder Finleap ausgegründet. Seitdem konnte das Startup einige Großkunden gewinnen, zum Beispiel die die Privatbank Donner & Reuschel und die Fürstlich Castell’sche Privatbank.

Mit dem Einstieg von Goldman Sachs erhofft sich Elinvar nun „wertvolle Impulse“ bei der Internationalisierung. Zudem soll der Mitarbeiterstab von bisher 80 Beschäftigten auf eine unbekannte Zahl wachsen.

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