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Raisin: Berliner Fintech erhält 25 Millionen – von Goldman Sachs

Raisin-Mitgründer Tamaz Georgadze. (Foto: dpa)

Gut verzinste Tagesgeldkonten im Ausland: Damit hat das Berliner Fintech Raisin neben Kunden auch Geldgeber überzeugt. Jetzt steigt die US-Investmentbank Goldman Sachs ein.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs investiert 25 Millionen Euro in das Berliner Fintech Raisin. Über die Finanzierung hatte der Branchenblog finanz-szene.de zuerst berichtet. Für die Summe erhält Goldman Sachs „einen Anteil im niedrigen einstelligen Prozentbereich“, wie Raisin-Mitgründer Frank Freund bestätigte. Damit füllt das Startup – hierzulande unter der Marke Weltsparen bekannt – seine Kassen weiter. Erst im Februar hatte sich Paypal an einer 100-Millionen-Euro-Runde an Raisin beteiligt.

Raisin wirbt mit hohen Zinsen im Ausland

Das Geschäftsmodell ist einfach erklärt: Raisin ermöglicht Kunden die Eröffnung von Tagesgeldkonten auch bei ausländischen Banken. Die sind vergleichsweise gut verzinst. So bietet italienische und bulgarische Banken etwa bis zu 1,25 Prozent pro Jahr an. Obwohl den Zinsen ein höheres Ausfallrisiko der jeweiligen Bank gegenübersteht, kommt der Service bei Kunden an. Laut Selbstauskunft hat Raisin seit seiner Gründung 2012 Einlagen von mehr als zehn Milliarden Euro an Partnerbanken in Europa vermittelt.

Mit dem Geld von Goldman Sachs will das Berliner Fintech jetzt seine Expansionspläne vorantreiben. Denkbar ist zum Beispiel ein stärkeres Engagement in den USA. Für Goldman Sachs ist Raisin bereits das zweite deutsche Fintech-Investment innerhalb weniger Monate. Bereits im Mai hatte die Investmentbank sich beim Berliner Startup Elinvar beteiligt, einem Softwareanbieter für wenig digitalisierte Traditionsbanken. Weitere Teilhaber einberechnet, belief sich die Summe auf rund 15 Millionen Euro.

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