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Google hat 2017 3,2 Milliarden Werbeanzeigen entfernt und 320.000 Publisher blockiert

(Foto: dpa)

Google hat im Jahr 2017 durchschnittlich mehr als 100 Werbeanzeigen pro Sekunde blockiert. Außerdem wurden 90.000 Websites und 700.000 Mobile-Apps von dem Werbenetzwerk des Konzerns ausgeschlossen.

Schädliche Online-Anzeigen, die beispielsweise der Verbreitung von Malware dienen, bleiben weiterhin ein Problem. Wie groß dieses Problem ist, zeigen aktuelle Zahlen von Google. Der Konzern hat nach eigenen Angaben im Jahr 2017 insgesamt 3,2 Milliarden Anzeigen entfernt, die gegen die Werberichtlinien des Unternehmens verstoßen haben. Das entspricht mehr als 100 Anzeigen pro Sekunde.

Laut Google wurden 79 Millionen Anzeigen deaktiviert, weil sie Nutzer zu malware-verseuchten Websites leiten wollten. Weitere 66 Millionen Anzeigen wurden entfernt, weil Nutzer mit unlauteren Tricks zum Draufklicken bewegt werden sollten. 48 Millionen Online-Anzeigen wurden wiederum entfernt, weil sie zur ungewollten Installation von Software geführt haben.

Adsense: Google hat im letzten Jahr ingesamt 3,2 Milliarden Anzeigen blockiert, die gegen die Richtlinien des Konzerns verstoßen haben. (Bild: Shutterstock/dennizn)

Google hat 2017 320.000 Publisher aus seinem Werbenetzwerk entfernt

Im Jahr 2017 hat Google 320.000 Online-Publisher von seinen Werbeplattformen ausgeschlossen, weil sie gegen die Unternehmensrichtlinien verstoßen haben. Darüber hinaus wurden zwei Millionen Einzel-Websites aufgrund von Verstößen von Werbeschaltungen ausgeschlossen. 8.700 davon flogen raus, weil sie gegen die im April 2017 eingeführte Regel verstoßen haben, nach der diskriminierende Inhalte nicht mehr von Werbeschaltungen profitieren dürfen.

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