Marketing

Konkurrenz für Outbrain und Co: Google stellt eigenes System für Content-Empfehlungen vor

(Foto: Kalexanderson / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Mit Matched Content bietet Google jetzt ein System für Artikel-Empfehlungen nach Vorbild von Outbrain & Co. an. Wie genau sich das AdSense-Angebot von den etablierten Anbietern unterscheidet, verraten wir euch in diesem Artikel.

Matched Content: Googles Antwort auf Outbrain und Konsorten

Mit einem neuen AdSense-Produkt will Google Website-Betreibern dazu verhelfen, dass ihre Besucher länger auf ihrer Seite bleiben. Das Ganze funktioniert in etwa so, wie wir es von Diensten wie Outbrain, Taboola oder Yahoo Recommends kennen. Ein Widget auf euren Seiten zeigt jeweils weitere, zum Thema passende Artikel von eurer Website an. Das soll, so Google, zu mehr Seitenimpressionen und damit zu höheren Werbeeinnahmen führen.

Im Gegensatz zu Outbrain und anderen Mitbewerbern wird Google jedoch vorläufig über das Matched-Content-Widget nur passende Artikel von euch anzeigen. Selbst Artikel einer anderen Domain, die ebenfalls euch gehört, können darüber nicht ausgeliefert werden. Die gängigen Konkurrenzangebote erlauben es auch, eure Inhalte auf fremden Websites zu präsentieren, um so zusätzliche Besucher zu generieren.

Matched Content: So sehen die Contentempfehlungen von Google auf eurer Website aus. (Screenshot: Google AdSense)

Matched Content: So sehen die Contentempfehlungen von Google auf eurer Website aus. (Screenshot: Google AdSense)

Matched Content: Empfehlungen stehen nur Website-Betreibern mit ausreichend Traffic zur Verfügung

Googles neues System für Content-Empfehlungen steht nur Websites mit einem Mindestmaß an Seitenaufrufen zur Verfügung. Um festzustellen, ob eure Website dazugehört, müsst ihr euch bei eurem AdSense-Konto anmelden und unter „Eigene Websites“ die Spalte „Content-Empfehlungen“ aufrufen. Sofern eure Website den Anforderungen von Google genügt, müsste dort „Freigegeben“ stehen und ihr könnt das Tool kostenfrei auf eurer Website einsetzen.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie Google seine Promotion-Services zukünftig ausbauen wird, um es zu einer echten Konkurrenz zu Outbrain und Konsorten zu machen. Immerhin steckt im Markt für Content-Empfehlungen einiges an Geld. Der Dienst Taboola konnte 2014 beispielsweise Einnahmen von 200 Millionen US-Dollar vorweisen.

In diesem Zusammenhang legen wir euch auch unseren Artikel „Content-Promotion-Services im Test: So gut funktionieren Outbrain, plista, Ligatus, Facebook und Google“ ans Herz.

via blogs.wsj.com

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