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Marketing

Google Analytics: Tag-Manager erleichtert Event-Tracking

Seit Begin des Monats Oktober unterstützt der Google-Tag-Manager automatisches Event-Tracking. So können verschiedene Ereignisse ohne Programmieraufwand erfasst und an Google Analytics übergeben werden.

Dass Event-Tracking meist zu umständlich war, hat auch Google eingesehen. Bisher musste man dafür entsprechende JavaScripts in die eigene Seite einbauen. Seit dem ersten Oktober 2013 unterstützt der Google-Tag-Manager daher automatisches Event-Tracking. Die Eingabe von zusätzlichem Code kann zumindest in einigen Fällen damit vermieden werden. So sollen gezielte Messungen einfacher und schneller durchgeführt werden können.

Event-Tracking: Klick-Listener und Link-Klick-Listener

Event-Tracker: Dank Google Tag Manager ohne die Einbindung spezieller Scripts möglich. (Screenshot: Google Tag Manager)
Event-Tracker: Dank Google-Tag-Manager ohne die Einbindung spezieller Skripte möglich. (Screenshot: Google-Tag-Manager)

Nutzern stehen insgesamt drei Ereignis-Listener zur Verfügung. Der Erste ist der Klick-Listener. Damit lassen sich Klicks auf beliebige Seitenelemente messen, also auch auf solche, die eigentlich nicht klickbar sind. Dadurch könnte man beispielsweise etwaige Unklarheiten im Nutzer-Interface aufdecken. Wenn Besucher immer wieder auf ein Seitenelement klicken, bei dem das gar nicht vorgesehen ist, sollte man anfangen, das Interface zu überdenken.

Ähnlich funktioniert der Link-Klick-Listener. Er kann allerdings nur auf klickbare Elemente angewendet werden und so beispielsweise messen, wie oft Nutzer per Klick auf die Seiten anderer Anbieter gelangen.

Event-Tracking: Die Vorteile des Formularübermittlungs-Listeners

Event Tracker: Sinnvoll ist auch der Formularübermittlungs-Listener. (Screenshot: Google Tag Manager)
Event-Tracking: Sinnvoll ist auch der Formularübermittlungs-Listener. (Screenshot: Google-Tag-Manager)

Der Dritte im Bunde ist der Formularübermittlungs-Listener. Er übermittelt ein Event an Google Analytics, sobald ein Formularfeld abgeschickt wird. Zwar ließ sich das auch bisher schon mit dem Event-Tracking von Google Analytics bewerkstelligen, diese Methode hat allerdings einen großen Vorteil. Im Gegensatz zur alten Standardmethode kann jetzt überprüft werden, ob eine Validierung der Eingaben stattgefunden hat. Hat ein Nutzer bisher ein Feld übersehen und musste es nach einem Hinweis erneut ausfüllen und auf Absenden drücken, wurde das Event zweimal ausgelöst, was die Messungen recht ungenau gemacht hat. Beim Formularübermittlungs-Listener kann man das Problem einfach umgehen.

Timer-Listener: Verweildauer der Besucher ermitteln

Event-Tracker: Mit dem Timer könnte man die Verweildauer der Besucher messen. (Screenshot: Google Tag Manager)
Event-Tracker: Mit dem Timer könnte man die Verweildauer der Besucher messen. (Screenshot: Google-Tag-Manager)

Der Letzte ist der Timer-Listener. Bei ihm kann man ein Intervall in Millisekunden angeben, nach der ein Ereignis an den Tag-Manager übermittelt werden soll. Außerdem kann man einstellen, wie oft er maximal ausgelöst werden kann. Damit könnte man beispielsweise die Verweildauer eines Nutzers auf einer bestimmten Seite messen. Dadurch könnte man Rückschlüsse darauf ziehen, welche Seiten den Besucher stärker fesseln als andere.

Die Ereignisse können in Echtzeit an Google Analytics übergeben werden und eignen sich hervorragend, um einen genaueren Einblick in die Nutzung der eigenen Seite zu bekommen. Einen einfacheren Weg, an diese Informationen zu kommen, dürfte es kaum geben.

via www.thomashutter.com

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Eine Reaktion
Geldpirat

Das ist wirklich klasse. Mich hat die alte Variante immer unheimlich genervt. Ich weiß gar nicht wie oft ich mich schon gefragt habe, wann Google dies der Zeit endlich anpasst. Die gelieferten Ideen zur Verweildauer finde ich sehr interessant. Auch ein Einsatz beim Verhalten des Kunden im Kaufprozess finde ich sehr interessant.

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