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Für Smart Mirrors, Roboter und mehr: Hersteller können den Google Assistant in ihre Gadgets einbauen

Google Assistant. (Foto: t3n)

Google zündet die nächste Stufe für den Google Assistant und öffnet seinen smarten Assistenten. Andere Hersteller können ihre Hardware mit der Alexa-Konkurrenz ausstatten.

Google Assistant: Erste Version des SDK frei verfügbar

Seit Oktober ist der Google-Now-Nachfolger exklusiv auf Pixel-Smartphones (Test) und dem Allo-Messenger verfügbar. Ende März 2017 öffnete Google seinen Assistenten für viele andere Smartphones – entsprechend ist die Software nun schon unter anderem auf dem Samsung Galaxy S8 (Test) und dem LG G6 zu finden, aber auch auf einigen Mittelklasse-Smartphones. Auch in Android Wear 2.0, Android TV und Android Auto steckt der Assistent – jedoch unter strenger Kontrolle durch Google.

„Embed the Google Assistant in any device.“

Am Donnerstag hat das Unternehmen der Exklusivität gänzlich ein Ende gesetzt und eine Developer-Preview für das Google-Assistant-SDK veröffentlicht. Mit dem SDK können Bastler und Hardware-Hersteller auf den vollen Funktionsumfang des Google Assistant zugreifen und sich daran machen, ihre eigenen Produkte mit dem smarten Assistenten auszustatten und per Sprache steuerbar machen.

Der Google Assistant steckt auch in Googles Android TV. (Bild: Google)

Google nennt als mögliche Produkte selbstgebaute Roboter oder Smart-Mirror – gerade für letztere könnte es ein regelrechtes Killerfeature sein, da man zur Interaktion nicht mehr auf den Spiegel rumtatschen muss. Entwickler können den Google Assistant zum Ausprobieren auch einfach auf einen günstigen Raspberry Pi installieren. Entsprechende Dokumentationen, Hardware-Anforderungen und das SDK findet ihr bei Google.

Google Assistant: Öffnung der Alexa-Alternative zu spät?

Google verfolgt mit seinem Assistant fast den gleichen Ansatz wie Amazon mit Alexa. Das Unternehmen von Jeff Bezos ist allerdings schon einige Schritte weiter: Es wurden bereits zahlreiche Produkte mit Alexa-Integration angekündigt – selbst Autohersteller haben entsprechende Lösungen vorgestellt.

Google Home: Der digitale Assistent fürs Zuhause kommt bald auch nach Deutschland. (Bild: Google)

Auch wenn Amazon äußerst umtriebig ist, muss das nicht bedeuten, dass Google zu spät dran ist. Das Rennen um den besten Sprachassistenten hat gerade erst begonnen, und Google scheint im Stillen an der Expansion seines smarten Assistenten zu werkeln. Das zumindest deutet ein Bericht vom September 2016 an, demzufolge Google mit zahlreichen Hardware-Herstellern in Verhandlungen steht, ihre Produkte mit dem Google Assistant auszurüsten. Neu ist dieser Ansatz für Google nicht – ähnlich geht das Unternemen mit Google Cast vor, das es Nutzern ermöglicht, Inhalte vom Smartphone auf Fernseher oder Lautsprecher diverser Hersteller ohne Google-Hardware zu übertragen.

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via arstechnica.com

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