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Google Assistant: Weniger „Okay Google“, mehr Höflichkeit

Google Assistant wird smarter. (Screenshot: t3n.de)

Googles smarter Sprachassistent – der Google Assistant – ist bereits in vielen Aspekten schlauer als Konkurrenz wie Siri oder Alexa. Google hat im Zuge der Entwicklerkonferenz I/O 2018 noch eine ordentliche Schippe draufgelegt.

Der Google Assistant ist dem Unternehmen zufolge auf mehr als 500 Millionen Geräten installiert, in 5.000 Connected-Home-Devices und in mehr als 40 Automarken zu finden. Bis Ende 2018 soll der Assistent in mehr als 30 Sprachen in 80 Ländern genutzt werden können. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2018 sind für den Assistant viele neue und vielversprechende Funktionen angekündigt worden. Wir fassen zusammen.

Google Assistant: Hotword „Okay Google“ muss nicht mehr bei jeder neuen Aktion gesagt werden

Google entledigt sich eines nervigen Aspekts von Sprachassistenten: Mit der Funktion „Continued Conversation“ müsst ihr nicht mehr für jede weiteren Folgebefehl „Okay Google“ sagen. Damit dürfte die Konversation mit dem Assistant flüssiger und dialogorientierter werden. Die Funktion wird Google in den kommenden Wochen freigegeben.

Dank des neuen Features „Continued Conversations“ müsst ihr bald weniger „Okay Google“ sagen. (Screenshot: t3n.de)

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Darüber hinaus wird Google dem Google Assistant – wohl vorerst nur in den USA – sechs neue Stimmen verleihen, die allesamt mit künstlicher Intelligenz und der Wavenet-Technologie von Deepmind entwickelt wurden. Bisher waren für das Erstellen einer neuen Stimme Hunderte von Stunden in einem Aufnahmestudio erforderlich. Die sechs neuen englischen Stimmen stehen ab sofort zur Nutzung bereit, zu einem spätere Zeitpunkt könnt ihr dem Assistant auch die Stimme von John Legend verleihen.

Für alle Nutzer wird der Google Assistant endlich komplexere Befehle erfassen können. Mit „Multiple Actions“ könnt ihr mehrere Befehle in einen Satz packen – bisher musste jeder einzelne Befehl separat gesprochen werden. Schon im Laufe dieser Woche könnt ihr Google beispielsweise fragen, wie das Wetter in Berlin und Hannover wird.

Passend dazu: Die vollständige Google I/O-2018-Keynote im Video

Google Assistant für Familien: „Pretty Please“

Durch Konversationen mit Sprachassistenten könnten Kinder – und Erwachsene – unter Umständen verlernen, Bitte und Danke zu sagen. Damit diese Höflichkeitsfloskeln nicht verloren gehen, erkennt der Assistent sie und fördert deren Gebrauch mit einem Danke oder einer anderen positiven Verstärkung. Die „Pretty-Please“-Funktion erscheint im Laufe des Jahres

Google Assistant: Mehr Eye-Candy für Smartphones und Smart Displays

Auf Smartphones und den ab Juli 2018 erscheinenden ersten Smart Displays soll der Google Assistant eine ansprechendere visuelle Nutzererfahrung erhalten. Auf Smartphones sollen Ergebnisse displayfüllend, interaktiv und proaktiv werden. Zu den ersten Anwendungen, die interaktiv im Assistant genutzt werden können, gehören etwa Google Notizen, Any.do und Todoist. In den USA könnt ihr mit dem Assistant sogar bei Starbucks bestellen und bezahlen – er kennt sogar euer Lieblingsgetränk.

Neue Optik im Google Assistant auf Smartphones. (Screenshot: t3n.de)

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Für die schon im Januar angekündigten Smart Displays – gewissermaßen Googles Antwort auf Amazons Echo Show und Spot – sollen Youtube TV und Koch-Anleitungen angeboten werden. Darüber hinaus werden Google-Anwendungen wie Maps, Kalender, Duo und Google Photos auf den smarten Displays nutzbar sein.

Der Google Assistant landet bald in Google Maps. (Screenshot: t3n.de)

Bis zum Ende des Jahres will Google den Assistenten in die Navigation seines Kartendiensts Google Maps integrieren. Auf diesem Wege könnt ihr Textnachrichten, Musik und Podcasts abspielen und Informationen erhalten, ohne den Navigationsbildschirm zu verlassen. Mit dem Befehl „Hey Google, lies mir meine Nachrichten vor“ erhaltet ihr eine Zusammenfassung der ungelesenen Nachrichten mit der Möglichkeit, per Sprachbefehl zu antworten.

Google Assistant kann telefonisch Termine vereinbaren

Eines der Highlights der Google I/O 2018 war die Demonstration des Google Assistant, Reservierungen und Terminvereinbarungen telefonisch durchführen zu können. Bei erfolgreicher Terminvereinbarung erhält der Nutzer einen entsprechenden visuellen Hinweis im Assistant.

Der Google Assistant kann künftig Termine telefonisch vereinbaren. (Screenshot: t3n.de)

Die „Google-Duplex“-Funktion soll ab Sommer 2018 getestet werden. Wann und in welchen Regionen respektive Sprachen sie veröffentlicht wird, hat Google noch nicht kommuniziert. Mehr dazu findet ihr in einem separaten Artikel.

Mehr zur Google I/O:

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