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Duck.com: Google übergibt an Duckduckgo

Jetzt gelangt ihr auch über duck.com zu Duckduckgo. (Foto: Ricky Kresslein/ Shutterstock)

Keine Missverständnisse mehr: Über die Domain duck.com landet man jetzt direkt bei Duckduckgo – und nicht mehr auf einer Seite von Google.

Duckduckgo ist eine beliebte Alternative zu Google. Wer in seine Browser-Adresszeile duck.com eingegeben hat, ist aber bisher nicht bei der Suchmaschine gelandet. Denn die Domain duck.com war bisher im Besitz von Google. Jetzt hat Google die Domain an Duckduckgo abgegeben, wie Namepros berichtet.

„Wir sind dankbar, dass Google sich entschieden hat, duck.com an Duckduckgo zu übergeben“, sagt Duckduckdo-CEO Gabriel Weinberg demnach laut einem Statement. Ob und wieviel Duckduckgo dafür bezahlt hat, ist nicht bekannt.

Domain führte zu on2.com

Google besitzt neben der Domain google.com noch Domains wie googel.com oder gogole.com, damit man trotz Tippfehler zur Suchmaschine findet. Seit 2010 war auch die Domain duck.com im Besitz von Google. Denn in diesem Jahr hatte Google das Softwareunternehmen On2 übernommen, das bis zu einer Fusion The Duck Company geheißen hatte.

Hier landete man bisher über die Adresse duck.com (Screenshot: t3n/On2.com)

Auf den Fehler hingewiesen, hatte Google bereits im Juli auf die Seite on2.com den Link zu Duckduckgo eingefügt, genau wie den Link zum Wikipedia-Eintrag von Enten und den zu einem Onlineshop.

Duckduckgo: 30 Millionen Suchanfragen pro Tag

Im Gegensatz zu Google speichert Duckduckgo Suchanfragen anonymisiert, was die Suchmaschine für viele attraktiv macht. Zwar verdient Duckduckgo genau wie Google Geld mit Anzeigen – aber diese werden nicht auf die Person zugeschnitten, sondern einfach auf den eingegebenen Suchbegriff.

Das kommt bei vielen gut an – inzwischen zählt Duckduckgo täglich 30 Millionen Suchanfragen. Jetzt gelangen Duckduckgo-Nutzer mit sechs Zeichen weniger als vorher zu ihrer Suchmaschine.

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