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Google will mit Flutter die UI-Entwicklung für iOS und Android vereinfachen

(Bild: Google)

Google hat im Rahmen des Mobile World Congress eine erste Beta-Version seines Mobile-UI-Frameworks Flutter vorgestellt. Damit sollen Entwickler einfacher iOS- und Android-Apps programmieren können. 

Schon im Jahr 2015 startete Google mit seinem Flutter-Projekt, um die Cross-Plattform-Entwicklung von User-Interfaces zu vereinfachen. Nach mehreren Alpha-Versionen gibt es jetzt die erste Beta. Flutter ist Open Source, vor allem auf schnelle Entwicklungszyklen ausgerichtet und sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet.

Flutter nutzt native Funktionen von iOS und Android

Im Gegensatz zu zum Beispiel React Native nutzt Google für die Widgets in Flutter native Funktionen von iOS und Android. Unterstützt werden außerdem beispielsweise Lokalisierungen, Bedienungshilfen, Inline-Video, diverse Bildformate und auch schon iOS 11 mit der neuen Größe des iPhone X. Laut Google gibt es schon über 1.000 Packages, die mit Flutter funktionieren. Dazu gehören SQLite, Firebase, Facebook Connect, GraphQL und mehr.

Seit der letzten Alpha-Version hat Flutter noch einige Neuerungen erhalten. Eine davon ist der Hot Reload, der nach Änderungen die App neu lädt, aber ihren vorherigen Status erhält. Mit dem Widget-Inspektor lässt sich die App-UI visualisieren.

Flutter wird schon produktiv eingesetzt

Programmiert ist Flutter in Googles eigener Programmiersprache Dart, die kürzlich in Version 2 erschienen ist. Genutzt werden kann das neue Framework in Android Studio, der Intellij IDEA, Visual Studio Code sowie Xcode. Auch die Beta soll sich laut Google schon für den produktiven Einsatz eignen. Im Blog-Beitrag zur Ankündigung wird beispielsweise ein Entwicklerstudio genannt, das schon lange mit Flutter arbeiten soll. Auch das Google-Adwords-Team setze schon darauf und andere Apps mit Millionen von Downloads seien auch schon im Play- und App-Store.

Bis zum finalen Release von Version 1.0 soll Flutter noch einfacher in bestehende Apps zu integrieren sein und die Core-Engine soll verkleinert werden. Alle vier Wochen soll es eine neue Beta geben. Beim Einstieg in das Framework hilft die Dokumentation.

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