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Sei kein hässliches Glasshole: Google Glass mit 5 neuen Designer-Modellen

(Bild: Google Glass)

Einer der häufigsten Kritikpunkte an Google Glass bezieht sich auf das Design der Datenbrille: zu hässlich, zu nerdig seien die erhältlichen Modelle. Google hat nun neue Brillen vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit einer Modedesignerin entstanden sind.

„Glassholes“. Das wird sich sicher auch nicht mit schickeren Modellen von Google Glass ändern, aber immerhin stehen die Chancen gut, dass man als Nutzer der Datenbrille in Zukunft nicht mehr als völlig nerdiger Fremdkörper in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Für die Akzeptanz der neuartigen Devices ist es unabdingbar, dass es Google mittelfristig gelingt, die Brille als modisches Accessoire zu positionieren. Einen ersten Schritt in diese Richtung geht der Konzern mit einer aktuellen Kooperation mit der Modedesignerin Diane von Furstenberg.

Die von externen Designern entwickelte Kollektion beinhaltet sowohl Datensonnebrillen als auch Google Glass mit Sehstärke. (Bild: Fastcompany)

Die von externen Designern entwickelte Kollektion beinhaltet sowohl Datensonnebrillen als auch Google Glass mit Sehstärke. (Bild: Fastcompany)

Google Glass in fünf neuen Spielarten

In Zusammenarbeit mit DVF – dem Unternehmen von Diane von Furstenberg – bringt Google bereits am 23. Juni eine neue Kollektion von Google Glass auf den Markt. Die Kollektion beinhaltet fünf neue Gestelle und acht Shades. Die neuen Modelle sollen sowohl über Google direkt als auch über den Online-Shop Net-a-Porter erhältlich sein. Die Kollektion hört auf den Namen DVF | Made for Glass – Modelle mit Sehstärke kosten 1.725 US-Dollar, während Google Glass als Sonnenbrille ab 1.620 US-Dollar zu haben sein soll. Ob die Designer-Datenbrillen nun wirklich schicker als die bisher erhältlichen Modelle sind, ist Geschmacksache – doch seht selbst:

Google Glass: DVF | Made for Glass

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Neuer Look für Google Glass ist überfällig

Die Kritik am Design von Google Glass ist nicht neu und Gerüchten zufolge arbeitet der Konzern auch an einer Kooperation für Google Glass mit den Branchengrößen Oakley und Ray Ban. Neben technischem Fortschritt dürfte die Ästhetik von Google Glass ganz oben auf der Todo-Liste der Entwickler stehen. Es darf bezweifelt werden, ob die jetzt angekündigten Modelle der Datenbrille tatsächlich zu mehr Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit verhelfen werden – denn geekig sehen auch die neuen Brillen aus. Die Kollektion von DVF macht den Technikteil von Google Glass zwar etwas weniger auffällig, indem das Bauteil beispielsweise in der gleichen Farbe wie der Brillenrahmen gehalten ist – aber für Außenstehende ist immer noch klar zu erkennen, dass das Gegenüber keine herkömmliche Brille oder Sonnenbrille trägt. Von wirklich schicken Brillen kann eigentlich erst die Rede sein, wenn die Technik komplett im Rahmen verschwindet und somit unsichtbar ist.

 

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