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Gadgets & Lifestyle

Google Graveyard: Pinterest-Ruheplatz für verstorbene Google-Dienste

In den letzten 12 Monaten stellte Google etwa 50 Produkte ein. Nutzer mussten sich bereits von Diensten wie Google Talk und Google Wave verabschieden. Das Pinterest-Board „Google Graveyard“ erinnert in Trauer an die Verstorbenen.

Vergangene Woche kündigte Google an, weitere Produkte einzustellen. Google Apps for Teams, Google Listen und Google Video for Business werden mit bestehenden Produkten zusammengeführt oder ganz geschlossen. Auch eine bislang unbekannte Zahl der über 150 Google-Blogs finden ein plötzliches Ende. In Erinnerung an alte Zeiten sammelt das Pinterest-Board "Google Graveyard" die ehemaligen Google-Dienste. „Mögen sie in Frieden ruhen", heißt es dort.

Pinterest-Friedhof ehrt ehemalige Google-Produkte

Google räumt auf. Der interne Frühjahrsputz startete schon zu Beginn dieses Jahres und wurde jetzt noch einmal ausgeweitet. Rund 50 Produkte stellte Google in den vergangenen zwölf Monaten ein, um Ressourcen zu sparen und sich auf wenige Kernprodukte konzentrieren zu können – so zumindest die offizielle Erklärung im aktuellen Blogpost.

Das Pinterest-Board Google Graveyard sammelt ehemalige Google-Produkte.

Obwohl Googles Experimentierfreude viele Vorteile hat, ist das plötzliche Ende der Dienste für dessen aktive Nutzer mit einigem Aufwand verbunden. Als Google Wave eingestellt wurde, engagierten sie sich deshalb für eine Weiterführung. Die Initiative "Save Google Wave" war zum Leid der 50.000 Befürworter nicht erfolgreich. Sie zeigt aber, wie viel Engagement einige Nutzer an den Tag legen, um Google-Dienste zu retten.

Wünscht auch ihr euch eines der Produkte zurück, die auf dem Google Graveyard Pinterest-Board begraben liegen?

Weitere Informationen

(Featured Image: Mourner / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

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3 Reaktionen
christian.dinse

Google Codesearch fehlt mir ein wenig.

Heiner

Die Frage ist, wohin die Guthaben von Google Talk entschwunden sind? Meines ist kommentarlos weg.

Leider keine Angebote

Man müsste z.b. Projekt18, Guidomobil und viele andere Werbe-Maßnahmen oder Websites dokumentieren können. Leider bietet Archive.org oder die deutsche Bibliothek sowas wohl leider nicht gegen Geld an.
In Diktaturen soll Abspeichern von Webseiten vermutlich Geld kosten damit die Regierung noch mehr Mitglieder der Regierungspartei als Beamte einstellen kann.

base, froogle usw. waren schöne Projekte. Wie weltbesten Programmierer und ihre Freizeitprojekte sind anscheinend also doch nicht so die Leister.

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