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Google-Gründer baut heimlich an einem Luftschiff

Google-Gründer Sergey Brin. (Foto: dpa)

Google-Mitgründer Sergey Brin soll einem Medienbericht zufolge an einem Zeppelin-ähnlichen Luftschiff arbeiten. Das Projekt erinnert an eine gescheiterte Idee aus Deutschland.

Ist das wieder eine dieser Moonshot-Ideen aus dem Google-Universum? Angeblich soll Sergey Brin, Mitgründer des Suchmaschinenkonzerns, neuerdings an einem geheimen Luftschiff arbeiten. Dies berichtet der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personenkreise.

Demnach soll es wie ein Zeppelin aussehen, wobei noch unklar sei, ob dem Vorhaben lediglich ein Hobby oder eine ernstgemeinte Geschäftsidee des Milliardärs zugrunde liegt. Auf Nachfrage von Bloomberg äußerte sich Brin nur schmallippig. Er habe derzeit nichts zu dem Thema zu sagen, so der gebürtige Russe.

Was für das Projekt des Google-Gründers spricht

Der Hangar One, der Google gehört und neben dem Nasa Ames Research Park in Mountain View liegt. (Foto: dpa)

Indizien für das Vorhaben gibt es jedoch einige. Brin wird eine starke Faszination für Luftschiffe nachgesagt, auch weil er bereits häufiger das Ames Research Center der US-Weltraumorganisation NASA besucht haben soll, das in fußläufiger Entfernung zum Google-Hauptquartier in Kalifornien liegt. Dort wurden früher auch Luftschiffe für das Militär hergestellt. Wie Bloomberg erfahren hat, soll sich Brin von alten Fotoaufnahmen für eine Eigenentwicklung inspiriert haben lassen.

Vorhaben erinnert an deutsche Idee

Außerdem soll das Luftschiff primär für Containertransporte ausgelegt sein. Geleitet wird das Luftfahrzeug-Projekt dem Bericht zufolge von Alan Weston, dem früheren Chef des Forschungscenters. Dieser hatte schon 2013 in einem Radiointerview von entsprechenden Plänen gesprochen.

Im Vergleich zu Flugzeugen oder Frachtern gelten Luftschiffe als treibstoffarm und können Ladungen an jeden Standort der Welt transportieren. Neu ist die Idee nicht. Mitte der 90er Jahre versuchte sich mit Cargolifter auch eine deutsche Firma an einem ähnlichen Projekt. 2002 musste Cargolifter aber Insolvenz anmelden.

Auch Larry Page von Fliegerei begeistert

Ob der Google-Gründer mehr Erfolg hat? Sollten die Gerüchte stimmen, befände sich Brin jedenfalls in guter Gesellschaft. Auch sein langjähriger Freund und Google-Mitgründer Larry Page begeistert sich schon länger für die Zukunft der Fliegerei. Page ist als Investor unter anderem an dem US-Startup Kitty Hawk beteiligt, das an einer Art fliegendem Auto arbeitet.

Passend zum Thema: Lilium – Das Münchner Startup mit dem elektrischen Lufttaxi hebt ab

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Eine Reaktion
Guntram Fröbel

Ich habe viele praktische Erfahrungen zu dem Thema gesammelt. Wenn er Hilfe braucht :-) http://www.palmstreetstudios.de/zeppelin/

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