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Test

Google Home soll Wohnzimmer erobern: Der Alexa-Konkurrent im Test

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Google Home als Schaltzentrale für Smart Homes

Google Home lässt sich auch für das Steuern unterschiedlicher Smart-Home-Devices nutzen. Egal, ob vernetzte Lampen wie Philips Hue, Nest oder Heimüberwachung – einmal hinzugefügt, lassen sie sich per Sprachbefehl mit dem Google-Lautsrpecher bedienen. Neue IoT-Geräte können in der App hinzugefügt werden. Wir haben das mit Hue getestet und festgestellt, dass die Einrichtung ähnlich leicht von der Hand geht wie bei der Installation von Google Home selbst. Ihr wählt Hue in der Google-Home-App aus, meldet euch an und die Lampen werden in der App und in Google Home integriert. Über Befehle wie „Ok Google, licht an“, „Schalte alle Lampen auf grün“ und „Dimme das Licht in der Küche“ lässt sich die Beleuchtung regeln.

Chromecast und Chromecast Audio mit Google Home steuern

Wer Google Home mit einem Chromecast verbindet, kann beispielsweise auch Netflix via Sprachbefehlen steuern. (Foto: Google)

Wem die Soundqualität des smarten Lautsprechers nicht ausreicht, der kann auch einen Chromecast Audio mit seiner Stereoanlage verbinden und das Duett via Google Home steuern. Ebenfalls praktisch ist die Verknüpfung mit einem Chromecast, um zum Beispiel Netflix auf den Fernseher zu streamen und das Ganze via Sprachsteuerung umzusetzen. Der Chromecast kann ebenfalls in der App angelegt und konfiguriert werden. Nach wenigen Schritten lassen sich dann Dienste wie Netflix, Maxdome, einige TV-Sender-Mediatheken und Youtube mittels Google Home steuern.

Privatsphäre

Google Home funktioniert so gut, wie die Hardware den Nutzer versteht. Der smarte Lautsprecher soll mit jedem Befehl und jeder Anfrage des Nutzers noch smarter werden. Dafür muss natürlich jeder Sprachbefehl auch gespeichert werden. Wenn ihr wissen wollt, was da alles gespeichert wird, schaut euch mal in eurem Google-Konto den Punkt „Meine Aktivitäten“ an. Das Datensammeln gehört seit jeher zum Geschäftsmodell von Google und auch Google Home ist hier keine Ausnahme. Dem sollte man sich bewusst sein.

Im Test erwies sich Google Home als sinnvolle Ergänzung für Smart-Home-Devices. (Foto: Google)

Für manche Nutzer dürfte es ebenfalls abschreckend sein, dass Google Home – genau wie die Konkurrenzprodukte – ständig lauscht. Das ist nötig, damit die Hardware keinen Aktivierungsbefehl verpasst. Wem das nicht ganz geheuer ist, der kann das zwar abschalten, aber dann ist eben auch ein großer Nutzen der Hardware dahin.

Fazit

Die erste Woche mit Google Home hat uns davon überzeugt, dass es sich bei der Hardware um ein Produkt mit viel Potenzial handelt, das schon jetzt im Alltag Spaß bereitet. Die Einrichtung geht leicht von der Hand, der alltägliche Umgang mit dem Lautsprecher gestaltet sich unkompliziert und in der Regel frustfrei, die Sprachsteuerung funktioniert erstaunlich gut und auch der Klang ist qualitativ ausreichend.

Auch wenn die deutsche Version der englischsprachigen Variante noch hinterherhinkt, ist es beeindruckend zu sehen, wie gut KI auch in Endanwender-Geräten schon funktioniert. Noch beeindruckender ist das, wenn man sich die englische Version des Google Assistant ansieht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Google auch hierzulande aufholt, und dann wird sich die Hardware noch vielseitiger einsetzen lassen. Trotzdem ist Google Home schon jetzt mehr als nur eine Spielerei. Bei einem Preis von rund 150 Euro wäre das aber für Käufer auch ärgerlich.

Disclaimer: Google Home, Chromecast, Chromecast Audio und Philips Hue wurden uns für diesen Test zur Verfügung gestellt.

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5 Reaktionen
Heiko

Ein Kalender eintrag erstellen ist gar nicht möglich. Funktioniert noch nicht! Habt ihr wirklich getestet oder die Pressemitteilung von Google einfach kopiert?

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Sebastian

Genau das habe ich mir auch gedacht... Ist halt Werbung und kein ernsthaftes Review.

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Sebastian

Ich möchte darauf hinweisen, dass bei der im Handel verfügbaren Version weder das hinzufügen von Terminen, noch das Verknüpfen mit To-Do-Listen funktioniert. Auch einen Sleeptimer gibt es nicht. Zugriff auf die Kontakte oder zb das diktieren einer E-Mail sucht man ebenfalls vergeblich.
Ich habe mein Gerät zurückgegeben: weshalb sollte ich jetzt den Einführungspreis für ein Gerät zahlen, das noch nicht ausgereift und vernünftig nutzbar ist?

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alphatier

Ich glaube, der Audio-Assistent von Google wäre (zusammen mit dem von Facebook, falls die einen rausbringen) der letzte, den ich mir ins Haus holen würde.

Von Datenschutz kann bei Google wohl eher keine Rede sein.

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Daniel

Google wird bei dem Thema immer als "der Böse" hingestellt. Natürlich braucht Google viele Daten über seine Nutzer, um seine Dienste zu dem zu machen, was sie sind. Dabei verkauft Google die gesammelten Informationen aber nicht an andere, wie oft fälschlicher Weise angenommen wird.

Ich denke beim Thema Smart-Home-Assistant und Datenschutz geben sich Google Home, Amazon Echo oder Apples zukünftiger HomePod nicht viel.

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