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Digitale Wirtschaft

Google kauft deutschen Sicherheitsspezialisten Zynamics

Google hat das in Bochum ansässige IT-Sicherheitsunternehmen Zynamics aufgekauft. Zynamics hat Software in seinem Sortiment, die es Unternehmen ermöglichen soll, interne Sicherheitslücken zu erkennen und zu schließen, sowie Malware zu analysieren. Das zehn Mitarbeiter starke Unternehmen, geführt von Thomas Dullien, hatte sich 2004 gegründet und gewann 2006 den deutschen IT-Sicherheitspreis. Über die Höhe der Transaktionskosten bewahrten beide Unternehmen Stillschweigen.

Zynamics soll Google bei der Bekämpfung von Malware unterstützen

Am Abend des ersten März hat Zynamics die Übernahme durch Google in seinem Firmenblog euphorisch verlauten lassen: „Wir freuen uns bekanntgeben zu können, dass Zynamics von Google übernommen wurde“. Die Sicherheitsspezialisten sind Entwickler der Tools „BinDiff“, einem Analyseprogramm von ausführbaren Dateien, „BinNavi“, einem Reverse-Engineering Tool, „VxClass“, einer Anwendung, die Schadsoftware klassifiziert, sowie „PDF Dissector“, einem Tool, das auf in PDFs enthaltener Malware spezialisiert ist. Auf eine Anfrage von CNET kommentiert Google: „Wir sind froh, das Zynamics-Team an Bord zu haben, und hoffen, dass uns ihre Tools und Fähigkeiten bei der Bekämpfung von Malware helfen werden, Google-Nutzer besser zu schützen.“.

Anfrage von Google an Zynamics kam überraschend

Thomas Dullien, Geschäftsführer von Zynamics, wird demnächst dem Google Imperium angehören. (Photo: Zynamics)

Wesentlich bekannter als die Firma Zynamics dürfte der Kopf des Unternehmens, Thomas Dullien alias „Halvar Flake“ sein. Dullien ist regelmäßiger Referent auf unterschiedlichen Sicherheitskonferenzen in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2007 machte er auf sich aufmerksam, als ihm auf dem Weg zur „Black Hat“ Konferenz, auf der er selbst einen Vortrag halten sollte, die Einreise in die USA verwehrt wurde. Eigenen Angaben zufolge sei er nach der Kontrolle seines Gepäcks auf Grund seiner Vortragsunterlagen gestoppt und nach Deutschland zurückgeschickt worden.

Im Zuge der Übernahme durch Google schreibt Dullien in seinem Blog, er selbst habe nicht damit gerechnet, eine Anfrage von Google zu erhalten. Weiter versichert der Zynamics-Geschäftsführer, die Produkte von Zynamics würden trotz der Übernahme nicht verschwinden. Zwar werde es Veränderungen geben, aber mit Hilfe der Resourcen von Google werde es weiter gehen.

Weiterführende Quellen:

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