News

Google kauft nach: Elastifile für die Cloud

(Grafik: Google Cloud)

Im Rennen um das boomende Cloud-Geschäft holt sich Google jetzt ein weiteres Eisen ins digitale Feuer und will den auf File Storage spezialisierten Anbieter Elastifile kaufen. Das wäre der zweite große Zukauf für die Google Cloud innerhalb rund eines Monats.

Erst Anfang Juni 2019 kündigte der Werbe- und Technologiegigant an, Looker für 2,6 Milliarden US-Dollar zu kaufen, ein aus Santa Cruz stammendes Unternehmen für Datenanalyse und Business Intelligence. Jetzt folgt unter Thomas Kurian, dem neuen CEO der Google Cloud, der nächste Zukauf in Form von Elastifile, deren Dateihandling-Technologie Google offenbar schwer beeindruckt hat. Elastifile unterstützt das Storage Handling in der Google Cloud nämlich erst seit Anfang des Jahres, machte aber offenbar recht schnell einen kaufwürdigen Eindruck. Die Unterstützung der zunehmend in die Cloud wandernde Unternehmenssoftware SAP dürfe dabei ein beliebter Use-Case von Elastifles Services für Cloud-native Applikationen (CNA) sein. Und zugleich ein Verkaufsargument für potenzielle Kunden seitens Google.

Storage-as-a-Service in der Google Cloud

Zum Kaufpreis haben sich beide Unternehmen noch nicht geäußert, aber der Deal soll bis zum Ende des Jahres über die Bühne gehen. Dann wird Elastifile seine Technologie für File Storage per NFS und SMB in Google Cloud Filestore aufgehen lassen, um dem Unternehmen bessere Computing- und Storage-Fähigkeiten zu verleihen. Ob Amazon Web Services dann noch wie bisher weiter unterstützt wird, kann man jetzt spekulationsweise einfach mal anzweifeln.

Durch die Akquisition von Elastifile will Google laut eigenen Aussagen die Workloads auf den Servern beschleunigen und das entsprechende Skalierungsmanagement vereinfachen. Besonders bei Petabyte-hungrigen Anwendungen, wie in der Medienbranche, Life Sciences mit Machine Learning und im Maschinenbau bei der Verifizierung von Halbleiterdesigns, soll Elastifiles Technologie die Computing-Prozesse und das Filehandling beschleunigen. Dabei soll eine softwarebasierte Lösung für Managed Network Attached Storage (NAS) zum Einsatz kommen.

via cloud.google.com

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung