Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Damit die KI den Menschen besser versteht: Google arbeitet an Semantik-Verständnis

(Foto: dpa)

Googles Research-Team hat erneut gezeigt, wie es mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Die neuesten Experimente sollen helfen, die Semantik von Wörtern und somit die natürliche Sprache besser verstehen. 

Dass eine künstliche Intelligenz dabei helfen könnte, Googles Suchergebnisse besser zu machen, dürfte klar sein. Das Google-Research-Team hat in einem Blog-Post jetzt gezeigt, wie weit es mit seinen Experimenten bereits ist. Die Tests sollen helfen, dass die Semantik von Wörtern besser verstanden wird. Zwei Projekte wurden jetzt veröffentlicht – ebenso wie ein Tensorflow-Modul für andere Entwickler.

Mit Talk to Books untersucht Google ganze Sätze

Das Google-KI-Experiment Talk to Books durchsucht ganze Sätze in über 100.000 Büchern. (Screenshot: Google)
Das Google-KI-Experiment Talk to Books durchsucht ganze Sätze in über 100.000 Büchern. (Screenshot: Google)

Seine neuen Experimente fasst Google unter dem Namen Semantic Experiences zusammen. Das erste nennt sich Talk to Books. Nutzer können in eine Suche Fragen oder ganze Sätze eingeben. Google durchsucht daraufhin über 100.000 Bücher nach passenden Antworten. Dabei muss laut Google das Keyword der Suche aber nicht genau mit dem der Antwort übereinstimmen und soll über die Standard-Suche nach Autoren oder Titeln hinausgehen.

Für das Experiment wurden Milliarden von Sätzen dahingehend analysiert, was für den Nutzer eine zufriedenstellende Antwort wäre. Außerdem gäbe es keine vordefinierten Regeln dafür, was die Antwort auf eine Eingabe sein soll. In Zukunft will Google an der Erweiterung von einzelnen Sätzen auf ganze Absätze arbeiten.

Mini-Game Semantics zeigt, wie Googles KI Zusammenhänge versteht

Mit dem Mini-Game Semantics zeigt Google, wie gut die KI Zusammenhänge versteht. (GIF: Google)
Mit dem Mini-Game Semantics zeigt Google, wie gut die KI Zusammenhänge versteht. (GIF: Google)

Das zweite Experiment nennt Google Semantics. Das Spiel kann ähnliche Wörter gruppieren. Gibt der Nutzer einen Begriff ein, rankt die KI die Worte entsprechend der Passgenauigkeit. Der Nutzer kann entweder im Arcade-Modus unter Zeitdruck spielen oder mit Blocks ohne. Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu erreichen.

Semantics funktioniert mit der gleichen Technologie wie Talk to Books. Diese soll Entwickler laut Google auch bei anderen Szenarien unterstützen können. Beispielsweise beim Feststellen der semantischen Ähnlichkeit, bei semantischem Clustering, einer semantischen Suche wie Talk to Books oder einer Whitelist-Anwendung, die aus mehreren Antwortmöglichkeiten die richtige wählt.

Dafür können Entwickler auf ein vortrainiertes Tensorflow-Modul veröffentlicht zurückgreifen, das Google veröffentlicht hat.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst