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Google geht nach Kuba – als erster großer Tech-Konzern

Google ist als erster ausländischer Tech-Konzern auf Kuba aktiv. Der Service Google Global Cache soll das Internet auf der abgeschotteten Karibikinsel verbessern. Mehr Anschlüsse gibt es aber nicht.

Google Global Cache geht live auf Kuba

Am Mittwoch hat Google seine Server auf Kuba angeschaltet. Google ist als erste großer ausländischer Internetkonzern auf der Karibikinsel aktiv – mit seinem Service Google Global Cache. Der soll dafür sorgen, dass populäre Inhalte aus dem Konzernimperium, etwa viral gehende Youtube-Videos, schneller geladen werden.

Kubaner an einem WLAN-Hotspots – Inhalte von Google dürften jetzt schneller geladen werden. (Foto: Shutterstock/Matyas Rehak)

Bisher müssen Inhalte wie die trafficintensiven Youtube-Videos über ein Unterseekabel transportiert werden, das Kuba mit Venezuela verbindet. Jetzt können die Kubaner auf Content über den jeweils nächsten Google-Server im Land zugreifen. Laut Doug Madory, Chefanalyst im Bereich Internet bei der Analysefirma Dyn Research, die den Start des Google-Dienstes entdeckt hat, ist das ein neuer Meilenstein für Kuba.

Die Internetversorgung auf der einst abgeschotteten Karibikinsel hat sich in den vergangenen Jahren zwar etwas verbessert, ist aber im Vergleich immer noch unzureichend. Die meisten Kubaner können nur an einem der 240 öffentlichen WLAN-Hotspots ins Internet gehen. Dort kostet die Stunde umgerechnet knapp 1,50 US-Dollar. Das ist bei dem Durchschnittslohn von 25 US-Dollar im Monat für die meisten ein kaum bezahlbarer Luxus.

Google ermöglicht schnelleres Laden von Inhalten

An der Situation wird der Google-Dienst wenig ändern. Aber der Google Global Cache wird ein schnelleres Laden von Inhalten ermöglichen. In einem Blogeintrag anlässlich der entsprechenden Vereinbarung zwischen Kuba und Google heißt es: „Kubaner, die schon Zugang zum Internet haben und unsere Dienste nutzen, werden Verbesserungen bei der Qualität der Services und eine verringerte Latenz bei gecachten Inhalten sehen“.

via www.buzzfeed.com

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