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Google-Löschformular: So könnt ihr euer „Recht auf Vergessen“ wahrnehmen

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Vor einigen Wochen hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Nutzer ein Recht darauf haben, bestimmte Suchmaschinenergebnisse entfernen zu lassen. Seit heute stellt Google ein entsprechendes Löschformular bereit.

Im Verfahren, das zu dem vielbeachteten EuGH-Urteil führte, hatte ein Spanier Google auf die Löschung von Suchergebnissen im Zusammenhang mit seinem Namen verklagt. Das Gericht war zu der Ansicht gelangt, dass Internetnutzer unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf die Entfernung von Sucheinträgen haben, das sie gegenüber dem Betreiber der Suchmaschine geltend machen können.

Google-Löschformular: Ausweis und Begründung erforderlich

Wer Suchergebnisse löschen lassen will, muss eine Kopie seines Ausweises hochladen, um Missbrauch oder Wettbewerbsschädigungen auszuschließen. Zusätzlich muss man für jeden Link, den man über das Webformular meldet, den Antrag auf Löschung begründen.

Wer das Google-Löschformular ausfüllt, kann beantragen, dass bestimmte Suchergebnisse entfernt werden. (Screenshot: Google)

Wer das Google-Löschformular ausfüllt, kann beantragen, dass bestimmte Suchergebnisse entfernt werden. (Screenshot: Google)

Google gibt an, jede Anfrage individuell prüfen und dabei zwischen den Datenschutzrechten des Einzelnen und dem Recht der Öffentlichkeit auf Auskunft und Informationsweitergabe abwägen zu wollen. Zudem hat der Konzern angekündigt, dass er in den nächsten Monaten „eng mit Datenschutzbehörden und anderen Stellen“ zusammenarbeiten will, um das Löschverfahren weiter zu verbessern.

Die Löschung von Suchergebnissen entfernt die Verlinkung, nicht den Inhalt

In Anbetracht von Googles zentraler Bedeutung für die Navigation durch das Web und die Suche nach Informationen stellt die Umsetzung des EuGH-Urteils für betroffene Nutzer sicherlich eine große Hilfe dar.

Dennoch darf das „Recht auf Vergessen“ keineswegs wörtlich genommen werden: Nur weil Google den Link auf die entsprechenden Webseiten nicht mehr anzeigt, besteht der Content natürlich weiterhin im Netz fort. Wer auf Nummer sicher gehen will, wird sich daher wohl oder übel mit der Person auseinandersetzen müssen, die die unerwünschten Informationen ursprünglich ins Netz gestellt hat.

Hier geht’s zum Google-Löschformular.

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5 Kommentare
Frank
Frank

Futter für dumme Kriminelle… wer sonst nutzt dieses Angebot? Der Kriminelle Schuldner der geklagt hat ist auch heute noch unseriös… wir verzichten auf Sicherheit wenn wir solchen Verbrechern die Möglichkeit geben sich zu verstecken. Kinderschänder werden auch schauen das deren Artikel gelöscht werden bevor sie sich einen neuen Wohnort in Schulnähe suchen.

Ein einfaches löschen der Quelle wäre die Lösung gewesen… dort hätte man bis zur letzten Instanz klagen sollen… so werden wir dafür sorgen, dass wir mit Keyword Spamming den Namen des kriminellen Schuldners im Internet halten.

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