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Google Maps spricht Ortsnamen und Adressen künftig in Landessprache aus

(Grafik: Shutterstock)

Google Maps kann künftig Ortsnamen und Adressen in der jeweiligen Landessprache aussprechen. Dadurch soll die Kommunikation im Ausland deutlich vereinfacht werden.

Insbesondere in Ländern, die mit eigenen Schriftzeichen arbeiten, wird es selbst für weltoffene und flexible Touristen schwer, sich zu verständigen. Nicht einmal die Beschilderung können wir da lesen. Und nach dem Weg zu fragen, gestaltet sich genauso schwierig, weil wir zwar den übersetzten Namen unseres Ziels in Google Maps lesen können, aber nicht den Namen, wie er sich in der Landessprache darstellt.

Google Maps erhält Unterstützung vom Übersetzer

Durch eine Kombination von Google Maps mit dem Google Übersetzer wird es künftig möglich sein, entsprechende Ortsnamen und Adressen in der jeweiligen Landessprache vorlesen zu lassen, sodass euch der Taxifahrer oder der Passant auch in Kyoto zur richtigen Adresse leiten können. Das teilt Google in einem aktuellen Blogbeitrag mit.

So einfach ist die Verständigungshilfe der neuen Google-Maps-App. (Quelle: Google)

So einfach funktioniert die Verständigungshilfe der neuen Google-Maps-App. (Quelle: Google)

Die Verwendung ist einfach: Neben einem Ortsnamen in Google Maps findet ihr künftig ein Lautsprechersymbol. Einmal angetippt, liest Google Maps den Namen in der Landessprache vor. Ergibt sich ein darüber hinausgehender Kommunikationsbedarf mit eurem Gegenüber, könnt ihr von hier aus direkt in den Google Übersetzer wechseln, um euch etwa gebührend für die nette Wegweisung zu bedanken. Die Sprachausgabe geht von der Systemsprache als Muttersprache aus und bietet euch entsprechend das Vorlesen überall da an, wo ihr Hilfe benötigen könntet.

Das neue Feature soll bis Ende des Jahres in die Apps für Android und iOS integriert werden. Es wird dann für die deutsche und 50 weitere Sprachen zur Verfügung stehen.

Passend dazu: Google Maps: Bessere Sprachausgabe und Wegbeschreibung für Menschen mit Sehbehinderung

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