Tool-Tipp

Dieses kaum bekannte Google-Tool sollte jeder Gründer kennen

Der Google Market Finder hilft bei der Expansion ins Ausland. (Foto: dpa)

Welcher Auslandsmarkt ist für mein Startup am attraktivsten? Googles Market Finder liefert Gründern detaillierte Antworten.

Mit dem Schritt ins Ausland fangen die Probleme vieler Gründer und Gründerinnen erst an. Wird das eigene Produkt in Großbritannien genauso gut nachgefragt wie in Deutschland? Wer übersetzt meine Website, wenn beispielsweise nach Italien expandiert werden soll? Was muss ich beim Steuerrecht beachten und wie hoch ist in Frankreich eigentlich der Mindestlohn? Antworten darauf verspricht Google mit seinem kostenlosen Online-Tool Market Finder, das der Suchkonzern am Mittwoch zusammen mit dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) veröffentlicht hat.

Was der Google Market Finder kann

Gründer geben dazu zuerst die Webadresse ihres Unternehmen in eine spezielle Suchmaske ein. Der Market Finder ordnet das Unternehmen dann anhand automatisiert ermittelter Keywords (für ein Reise-Startup zum Beispiel: Onlinekarten, Reisebuchungsdienste, Routenplaner) einer Branche zu und erstellt eine Liste mit passenden Auslandsmärkten. Tortendiagramme und Prozentzahlen inklusive.

Die Auswahl basiert dabei auf einer Reihe von Daten, unter anderem dem Suchverhalten der Nutzer in den entsprechenden Ländern. So zeigt das Google-Tool etwa, wie viele Suchvorgänge es für die eigene Produktkategorie pro Monat gibt und ob die Kaufkraft der Bevölkerung dazu passt.

Wählen Nutzer anschließend mehrere Länder aus, können sie diese im Detail miteinander vergleichen – und erste Vorbereitungen treffen. Ist die Entscheidung für ein Land gefallen, können Gründer in Lernvideos und Artikeln erfahren, wie sie ihre Dienste optimal an die Fremdsprache anpassen, welche Tools beim Zahlungsverkehr helfen und wie ein erster Mitarbeiterstab im Ausland angeworben werden kann.

Der Market Finder ist für Nutzer grundsätzlich kostenlos, allerdings ist ein Google-Konto nötig. Außerdem sollte klar sein, dass Google einen Teil der Daten zu Werbezwecken nutzen kann. Dass Google in den Ergebnislisten des Tools zudem für Adwords wirbt, zeigt, dass hinter dem Tool auch Eigeninteresse steht.

Zum Weiterlesen:

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