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Google Meet: Live-Untertitel jetzt auch in Deutsch verfügbar

Bitte nicht alle durcheinanderreden. (Foto: Google)

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Google verbessert die Nutzung von Meet-Videokonferenzen für Menschen mit Beeinträchtigungen des Hörvermögens. Live-Untertitel stehen jetzt für weitere Sprachen zur Verfügung.

Schon im vergangenen Jahr hatte der kalifornische Suchmaschinenriese sein Konferenzprodukt Google Meet um eine Untertitel-Automatik für englische Sprecher erweitert. Schalten Nutzer in ihren Konferenzeinstellungen die Captions (Untertitel) ein, transkribiert Meet die Sprecher automatisch und zeigt deren Aussagen als Untertitel unter dem Live-Bild in Echtzeit an. Das ist nützlich bei jeder Art von Störung des Hörvermögens.

Live-Untertitel jetzt auch in deutscher Sprache

Ab sofort rollt Google die automatische Transkription in vier weiteren Sprachen aus. Darunter befindet sich auch Deutsch. Ebenso können französische, brasilianisch-portugiesische und spanische Sprecher in Echtzeit mit Untertiteln versehen werden. Nicht verwechseln: Es handelt sich nicht um eine Übersetzungsfunktion. Die Untertitel werden in der Sprache des Sprechenden angezeigt.

Wie stets rollt Google das Feature in Stufen aus. Wir konnten die Live-Untertitel zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht nutzen. Laut Google soll der Rollout indes nur wenige Tage dauern.

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So schaltet ihr die Captions ein. (Gif: Google)

Verbesserungen für große Videokonferenzen

Für Abonnenten von Google Workspace bringt der Hersteller weitere Verbesserungen. Die betreffen vornehmlich große bis sehr große Videokonferenzen mit vielen Teilnehmern.

Die „Breakout Rooms“, also Nebenräume zur Hauptkonferenz, erhalten eine Funktion, mit der der Moderator der Konferenz in den Breakout gerufen werden kann. Auch Einwahlnutzer und solche ohne Account können jetzt Breakout-Teilnehmer sein. Zudem kann der Moderator einen Timer setzen, der den Nutzern anzeigt, wie lange sie noch im Breakout bleiben dürfen. Das kann etwa bei verschiedenen Arbeitsgruppen innerhalb der Hauptkonferenz sinnvoll sein.

Ebenfalls neu ist der Anwesenheitsbericht, der im Nachhinein nachvollziehbar darstellt, wer wie lange an der Konferenz teilgenommen hat. Als praktisch dürfte sich zudem das Feature erweisen, virtuell die Hand zu erheben, um dem Moderator eine beabsichtigte Wortmeldung anzukündigen. So soll eine strukturierte Form des Gesprächs ohne Durcheinanderreden kultiviert werden.

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