Software & Infrastruktur

Nearline vorgestellt: Das kann Googles neue Cloud-Backup-Lösung

(Foto: Kalexanderson / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Google hat ein neues Cloud-Speicherangebot namens Nearline vorgestellt. Damit sollen hochverfügbare Online-Backups möglich sein.

Nearline: Googles neue Cloud-Speicherlösung

Nearline ist Googles neuste Cloud-Storage-Lösung. Kunden sollen mit Nearline langlebige Daten abspeichern können, die nur unregelmäßig abgefragt werden. Google verspricht Unternehmenskunden den Komfort einer Online-Speicherlösung zum Preis der Offline-Speicherung. Die Zugriffszeiten sollen sich im Schnitt im Bereich von nur drei Sekunden bewegen. Der Preis liegt bei einem US-Cent pro abgelegtem Gigabyte an Daten. Die Daten selbst werden mehrfach redundant an verschiedenen Standorten gespeichert.

Google: Nearline erlaubt die kostengünstige Langzeitspeicherung von Daten in der Cloud. (Grafik: Google)

Google: Nearline erlaubt die kostengünstige Langzeitspeicherung von Daten in der Cloud. (Grafik: Google)

Google geht davon aus, dass viele Kunden Nearline dazu verwenden werden, um Bilder, Videos oder Dokumente zu speichern, die nicht häufig abgefragt werden, aber trotzdem bei Bedarf verfügbar sein sollen. Nearline nutzt dieselben APIs wie Googles andere Cloud-Speicherlösungen. Kunden müssen daher keine neuen Programmierschnittstellen umsetzen. Der Zugriff erfolgt per OAuth und kann granular eingestellt werden. Derzeit befindet sich Nearline in einer offenen Beta-Phase. Die Lösung ist ein Konkurrenzprodukt zu Amazons Glacier.

Nearline: Google gibt Partner für neue Langzeitspeicherlösung bekannt

Google hat bereits einige Partner bekanntgegeben, die Produkte auf Basis von Nearline anbieten werden. Dazu gehört beispielsweise Symantec, das Nearline in seine Backup-Lösung NetBackup integrieren wird. Zu den weiteren Partnern gehören NetApp, Iron Mountain und Geminare.

via www.golem.de

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2 Kommentare
Offene Fragen
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Für Geschäftsberichte oder öffentliche Archive wie Wahlergebnisse oder Beute-Kunst-Verzeichnisse wäre das auch ganz interessant. Archive.org-Alternativen selbstgemacht weil preisgünstig.

Im Prinzip gibt es gleitenden Übergang zwischen ständig abgefragt vs. gelegentlich abgefragt und „von allen Promi-News-Lesern abgefragt“ bis „von einzelnen Individuen abgefragt“ wie z.b. Kontoumsätze die jeder etwa einmal (oder mehrmals) pro Monat abruft d.h. jede Konto-Bewegung wird einmal pro Monat abgefragt aber meist nicht sehr viel häufiger. Bei Foto-Lizensierungs-Datenbanken werden die Thumbnails wohl ständig abgefragt, größere Vorschauen auch häufig aber die konkreten Bilder dann nur noch vom Lizenz-Zahler. Das geht also schrittweise ineinander über von viel zu wenig bis nur einer Person bzw. einem oder keinem Zugriff pro Zeit-Einheit. Auch Flug-Buchungen oder Konzert-Karten druckt man sich einmal aus und danach müssen sie zwar verfügbar sein aber halt nicht mit pico-Sekunden Zugriffszeit.

Die Frage ist also ob es preisliche oder definitorische Unterschiede zu den anderen Diensten gibt oder das stressfrei (für den der die Rechung zahlen muss) ineinander auf die normalen Cloud-Preise übergeht.

Bei Amazon S3 muss man jeweils separat den Speicher und den Traffic bezahlen glaube ich.

1 Cent pro Gigabyte pro Jahr? pro Monat? pro Tag? pro Quantenpunkt ?

„Nearline“ klingt nach „in der Nähe gehostet“ was Amazon und andere evtl explizit anbieten. Vielleicht rechtfertigt der Name also möglicherweise eine Abmahnung.

Antworten
Niemand
Niemand

Hier findest du mehr Infos.
https://cloud.google.com/storage/pricing#storage-pricing

Dort steht, dass die 1 Cent pro GB für einen Monat gelten.

Antworten

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