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Google: Neues Werkzeug Smart Campaigns – das kann das Tool

(Foto: Shutterstock)

Google nimmt die kleinen und mittleren Unternehmen beim Online-Marketing ins Visier. Mit Smart Campaigns sollen sie Werbebudgets optimal einsetzen und die passenden Keywords finden.

Nachdem die Smart Campaigns von Google im Sommer in den USA gestartet wurden, ist jetzt auch der neue Kampagnentyp auch für den deutschen Markt verfügbar. Mithilfe von maschinellem Lernen unterstützt das neue Anzeigenprodukt vor allem kleine und mittelständische Unternehmen beim Erreichen ihrer Werbeziele. Für Google sind die KMU wohl in der Tat ein attraktiver Markt, der allerdings beratungsintensiv wäre – lohnen kann sich das Geschäft nur mit automatisierter Beratung und automatisiertem Handling, wozu eine entsprechende KI beitragen kann. 90 Prozent deutscher Unternehmen fallen unter die anvisierten KMU, wobei nur 40 Prozent laut Google eine eigene Website betreiben oder anderweitig aktiv seien (und bei Weitem auch nicht alle davon Onlinewerbung betreiben). Der Grund für die Zurückhaltung bei Onlinewerbung ist oft die fehlende Erfahrung und das nicht vorhandene Personal.

Smart Campaigns auf Basis von Performancezielen

Smart Campaigns vereinfachen das Erstellen, Ausspielen und Optimieren von Kampagnen. Besonders Unternehmen, die wenig Erfahrung mit Werbekampagnen haben, profitieren vom minimalen Verwaltungsaufwand und sparen dadurch wichtige Ressourcen. Unternehmer richten im Optimalfall innerhalb von wenigen Minuten ihre Kampagne ein, bei der sie ihre persönlichen Performance-Ziele definieren können – etwa Anrufe, Website- oder Ladenbesuche. Machine-Learning-Algorithmen übernehmen ab diesem Zeitpunkt die Verwaltung und optimieren Zielgruppen, Anzeigen und Angebotsstrategien, um die besten Ergebnisse innerhalb des vorgegebenen Budgets zu erzielen.

Dabei ist der Image Picker ein wichtiges Feature der Smart Campaigns. Unternehmer müssen mit der Funktion nicht länger selbst entscheiden, welche Bilder und Texte sie innerhalb einer Kampagne verwenden wollen, ähnlich wie bei den Homepages, die Händler seit einigen Monaten automatisiert aus den vorhandenen Informationen generieren können. Image Picker arbeitet selbständig und bedient sich aus vom Unternehmer bereitgestellten Bildern, Logos, Überschriften und Beschreibungen und testet verschiedene Kombinationen, um so Display-Anzeigen zu optimieren. Der Vorteil für die kleinen Unternehmen ist klar – sie benötigen keine Werbemittel, was, ähnlich wie im Printgeschäft, ein echtes Hindernis sein kann.

Google Smart Campaigns soll Scheu vor Komplexität nehmen

Kim Spalding, Product Management Director, Google: „Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist es wichtig, auf Onlinewerbung zu setzen. Wir beobachten in der Praxis, dass KMU unbegründeterweise vor Faktoren wie Komplexität, Kosten und Zeitaufwand zurückschrecken und das Potential von Digital-Marketing nicht ausschöpfen.“ Google führt die Smart Campaigns passend zur Hochsaison im Handel, dem Weihnachtsgeschäft, ein. Ein wichtiger Fokus liegt hierbei auch auf dem Mobile-Kanal, der gerade im Zusammenhang mit kleineren Unternehmen, beispielsweise Geschäften in der Nachbarschaft oder Restaurants, immer wichtiger wird.

Die Smart Campaigns sind ein Teil der neu strukturierten Werbeformate von Google, die diesen Sommer stattgefunden hat. Aus Google Adwords wurde dabei Google Ads (wozu auch die Smart Campaigns gehören), außerdem wurde die Google Marketing Platform eingeführt.

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